Dortmunds Maximilian Philipp: "Peter Bosz ist das genaue Gegenteil von Christian Streich"

Aus Freiburg zog es Maximilian Philipp zu Borussia Dortmund. Beim BVB hat der Stürmer große Ambitionen und blickt seinen Aufgaben gespannt entgegen.

Maximilian Philipp hat bei Borussia Dortmund ambitionierte Ziele. Der Neuzugang vom SC Freiburg ist angetan von Trainer Peter Bosz und fürchtet sich nicht vor der Konkurrenz.

"Meine Leistungen waren bislang okay, da ist aber noch Luft nach oben. Ich bin aber auch erst seit fünf Wochen hier", stellte Philipp beim Talk mit den Ruhr Nachrichten fest. Der Neuzugang des BVB erklärte: "Man hat gesehen, dass die Mannschaft auf den Punkt da sein kann."

Der Start der Borussia ist unter Peter Bosz gelungen, das Team derzeit Tabellenführer. Am Wochenende wartet nun Philipps Ex-Klub Freiburg: "Ich freue mich, wieder da zu sein. Das ist für mich ein besonderes Spiel. Ich kann aber leider keine Rücksicht nehmen."

Bosz weniger emotional als Streich

Freiburg hat Philipp bewusst hinter sich gelassen. Er fühle sich "reif genug, um oben in der Bundesliga und der Champions League mitzuspielen." Dortmund vergleicht er mit seiner Heimat Berlin: "Die Menschen hier sind sehr fußballverrückt. Das ist einzigartig, geil. Die Dortmunder sind den Berlinern recht ähnlich."

Gleiches gilt für Trainer Bosz: "Man kann sehr viel von ihm lernen - und das sollte er auch von uns verlangen. Er ist sehr höflich, sehr zuvorkommend und lacht viel. Mein Ex-Trainer Christian Streich ist natürlich etwas impulsiver. Peter Bosz ist das genaue Gegenteil."

Philipp will Titel gewinnen

Die Ziele beim BVB sind klar formuliert. Vorerst geht es darum, sich intern durchzusetzen: "Ich gebe Gas im Training, reiße mir den Arsch auf. Der Druck ist natürlich groß, aber das fördert auch, wenn jeder an sein Maximum gehen muss." Anschließend soll die Vitrine gefüllt werden.

"Ich möchte mit dem Verein Titel gewinnen. Wir müssen die kommenden Spiele abwarten, um zu sehen, in welche Richtung es geht. Ich freue mich riesig auf die Partien in der Champions League. Deswegen habe ich angefangen, Fußball zu spielen", so Philipp.