Dortmund-Trainer Peter Bosz glaubt an Transfersummen in Milliardenhöhe

Dortmund hat Madgeburg auf dem Weg ins Achtelfinale zwar mit 5:0 geschlagen, sich dabei aber lange schwergetan. Peter Bosz erstaunte dies nicht.

In einem Interview mit der Bild rechtfertigt Borussia Dortmunds Trainer Peter Bosz die enormen Ablösesummen, die im Sommer gezahlt wurden. Das Ende dieser Entwicklung sei laut dem Niederländer noch nicht erreicht.

Den Wechsel von Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain für 222 Millionen Euro erachtet Bosz als "fast normal". Das investierte Geld "kommt durch Trikots nahezu wieder zurück", erklärte Bosz seine Einschätzung. Künftig könnten laut dem Trainer noch deutlich höhere Summen bewegt werden: "Ich glaube, dass wir es noch erleben werden, dass ein Spieler im Gesamtpaket für eine Milliarde wechselt."

Gerüchte über einen kostspieligen Wechsel gab es zuletzt immer wieder über Pierre-Emerick Aubameyang. Für Bosz ist der Stürmer "fast mehr als ein Fußballspieler" und gleichzeitig auch "ein toller Mensch und ein echter Leader". Bosz lobt: "Er ist nicht nur wichtig für die Mannschaft, weil er Tore schießt, sondern weil er auch immer 100 Prozent gibt. Egal, ob in den Spielen oder im Training."