Dortmund-Talent Felix Passlack bei der Hertha im Fokus

Andre Oechsner
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Den Weg, den Hertha BSC in den kommenden Jahren einschlagen will, offenbarte Sportvorstand Michael Preetz vor wenigen Tagen. Man wolle „junge deutsche Talente an uns zu binden und ihnen hier die Chance zu geben, den nächsten Schritt zu machen“, sagte der Manager am Wochenanfang. Mit Felix Passlack ist der Alten Dame offenbar ein Akteur ins Blickfeld geraten, der diese Kriterien vollends erfüllt. Zudem zeichnet sich eine Entscheidung im Poker um Karim Rekik ab.


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Satte 8,5 Millionen Euro berappte Hertha BSC für den Transfer von Davie Selke. Der 22-Jährige soll in der Hauptstadt eine neue Jugendoffensive auslösen, die Sportvorstand Michael Preetz für die kommenden Jahre anstrebt. Im Zuge dessen ist laut kicker Borussia Dortmunds Felix Passlack auf den Radarschirm der Alten Dame geraten. Auch in der neuen Saison stehen beim Youngster die Chancen auf regelmäßige Einsatzminuten denkbar ungünstig.

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Karim Rekik steht kurz vor dem Wechsel zur Hertha - Foto: Getty Images



Infrage kommen wird in der Causa Passlack jedoch nur eine Ausleihe. An den BVB ist der 19-Jährige, der sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite nahezu alle Positionen bekleiden kann, noch bis 2019 gebunden. Unter anderem signalisiert auch der VfB Stuttgart um Trainer Hannes Wolf, der Passlack in der Jugend des BVB coachte, Interesse an einem Leihgeschäft.

Einigung bei Rekik in Sichtweite – Gersbeck bleibt bei ‚Osna‘

Unterdessen zeichnet sich eine Verpflichtung von Innenverteidiger Karim Rekik ab. Olympique Marseille ist dem kicker zufolge hinsichtlich der Ablöseforderung auf zwei bis 2,5 Millionen Euro runtergegangen. Rekik selbst ist sich mit der Hertha bereits seit einigen Wochen über einen Vertrag bis 2021 einig.

Marius Gersbeck hingegen wird nach Angaben der Sportzeitschrift auch in der kommenden Saison beim VfL Osnabrück zwischen den Pfosten stehen. Der 21-jährige Torhüter habe sich demnach am Mittwoch für einen Verbleib an der Bremer Brücke entschieden. Beim 1. FC Kaiserslautern, der ebenfalls Interesse bekundete, ist die Zukunft von Julian Pollersbeck, der beim Hamburger SV ganz oben auf der Liste steht, noch nicht geklärt.