Dortmund-Keeper Roman Bürki zeigt Reue nach Fan-Schelte - Zorc reagierte empört

Nach dem Spiel gegen Freiburg platzte BVB-Keeper Roman Bürki der Kragen in Richtung Fans. Später zeigte der Schweizer Reue für seine Worte.

Nach dem 2:2 gegen den SC Freiburg hat Dortmund-Keeper Roman Bürki die eigenen Fans kritisiert. Borussia Dortmund hatte eine ideenlose Vorstellung gezeigt und erst in der Nachspielzeit zum Ausgleich getroffen. Bürki attackierte die BVB-Anhänger wegen der Pfiffe, erklärte seine Worte später in den sozialen Netzwerken.

"Ich höre keine Unterstützung von der Ost- und Westtribüne. Nur von der Süd. Wir sind verunsichert und die pfeifen", sagte Bürki bei Sky. "Diese Leute haben kaum Ahnung und sollten zuhause bleiben. Ich habe das Gefühl, dass die nichts Besseres zu tun haben, als die eigene Mannschaft auszupfeifen."

Im Laufe des Spiels hatten Dortmunder Fans einige zögerlichen Aktionen im Aufbauspiel mit Pfiffen quittiert. Auch der abwanderungswillige Pierre-Emerick Aubameyang war Ziel von Unmutsbekundungen.

Am Samstagabend zeigte Bürki dann bei Instagram Reue: "Liebe Fans! Ich möchte Euch meine in der Emotion der Enttäuschung und mit dem entsprechenden Extrem-Puls getätigten Aussagen noch einmal genau erklären. Es ging mir nie darum, dass Fans nicht pfeifen sollen, wenn sie unzufrieden sind", schrieb er.

Sportdirektor Michael Zorc hatte Bürki für seine Kritik zuvor bereits abgekanzelt. "Ich finde die Aussage unpassend und inhaltlich falsch. Ich empfehle unseren Spielern, sich das Spiel noch mal 90 Minuten anzuschauen", sagte er. "Da müssen sie aufpassen, dass sie nicht selbst pfeifen. Der Zuschauer hat das Recht, seinen Unmut zu zeigen."