Dortmund-Boss Watzke verteidigt Aubameyang-Rauswurf

Pierre-Emerick Aubameyang genießt beim BVB keine Sonderrechte, das machte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke unmissverständlich klar.

Borussia Dortmund durchlebt derzeit turbulente Zeiten. Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang wartet seit Ewigkeiten auf einen Treffer und flog für das Spiel gegen den VfB Stuttgart aus dem Kader. Und dann gab es in der Mercedes-Benz-Arena auch noch eine 1:2-Pleite.

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat den Aubameyang-Rauswurf allerdings verteidigt. "Eine Gruppe braucht gewisse Regeln, ab und zu musst du ein bisschen die Sinne schärfen, insofern hat der Trainer die komplette Unterstützung von allen Seiten", so Watzke vor der Partie bei Eurosport.

"Fakt ist aber auch, dass Auba ein toller Junge und ein toller Spieler für uns ist", schob Watzke hinterher. Trainer Peter Bosz hatte den Gabuner aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen.

"Wir wollen gerne unsere guten Spieler bei uns haben, aber das war eine disziplinarische Maßnahme. Das musste sein", sagte Bosz. "Das ist nichts Persönliches und auch nicht wichtig für mich. Es ist wichtig für die Mannschaft."

Laut Medienberichten kam der 28-Jährige rund eine halbe Stunde zu spät zum Training und soll an einem unerlaubten Werbedreh teilgenommen haben. Watzke hielt sich bedeckt: "Das bleibt natürlich intern. Das bringt nichts, dass wir es einzeln aufdröseln, was da wie gewesen ist. Fakt ist, dass es disziplinarisch war."

Watzke vermutet indes, dass Aubameyang im Champions-League-Spiel gegen Tottenham am Dienstag wieder ins Aufgebot zurückkehrt.