Donald Trump lobt US-Waffenlobby NRA

Schon bei seinem Treffen mit Opfer-Angehörigen und Überlebenden von Schulmassakern hatte US-Präsident Donald Trump seine Idee präsentiert, als Mittel gegen Amokläufe an Schulen künftig Lehrer zu bewaffnen. Jetzt hat er diesen Vorschlag bekräftigt. Speziell trainierte Lehrer könnten dann verdeckt Waffen tragen. Außerdem erwähnte er erneut eine Reihe anderer Maßnahmen.

Trump: "Wir werden strenge Background Checks durchführen, wir werden versuchen, die Altersgrenze zum Waffenkauf von 18 auf 21 erhöhen, wir werden Bump Stocks abschaffen und wir werden uns sehr um das Thema der psychische Krankheiten kümmern, denn darum geht es in diesem Fall."

Daneben fand Trump lobende Worte für die US-Waffenlobby, die NRA. Diese bestünde aus großartigen Patrioten, twitterte er. Der Vizepräsident der NRA, Wayne LaPierre, warf den Demokraten vor, das Schulmassaker von Florida politisch zu instrumentalisieren.

Weiter sagte LaPierre: "Wir müssen unsere Schulen sofort abhärten. Jeden Tag werden junge Kinder in Schulen abgegeben, die praktisch weit geöffnete Weichziele sind für alle, die einen Massenmord begehen wollen. Eine Schießerei sollte für einen Irren in einer Schule nicht leichter sein als in einer Bank, einem Juweliergeschäft oder einer Hollywood-Gala."

Viele Schüler sind vom Vorschlag Trumps nicht überzeugt und fordern weiter eine Verschärfung der Waffengesetze. Am 24. März ist in Washington eine Großdemo geplant. Bei dem jüngsten Schulmassaker vor einer Woche wurden in Parkland Florida 17 Menschen ermordet.