Donald Trump legt sich mit Facebook an – so reagiert Mark Zuckerberg

Donald Trump wirft Facebook vor, "Anti-Trump" zu sein und mit den "Fake News"-Medien zusammenzuarbeiten. Nun meldet sich Mark Zuckerberg, der Gründer des sozialen Netzwerks, zu Wort und weist dies entschieden zurück.

"Facebook war immer Anti-Trump“, behauptete der US-Präsident am Mittwoch auf Twitter, und spielte sogar darauf an, dass sich das soziale Netzwerk mit Medien wie "New York Times" oder "Washington Post" gegen ihn verschworen habe.

Eine Reaktion von Mark Zuckerberg auf den Vorwurf des US-amerikanischen Staatsoberhaupts ließ jedenfalls nicht lange auf sich warten. "Trump sagt, wir sind gegen ihn. Liberale sagen, wir haben Trump geholfen. Beide Seiten sind verärgert über Inhalte, die sie nicht mögen. So ist das nun mal, wenn man eine Plattform für alle Vorstellungen betreibt", schreibt der 33-Jährige auf Facebook und führt zudem noch einige Fakten an, was die US-Wahl von 2016 betrifft.

Noch nie seien Politiker auf Facebook so aktiv gewesen, erklärt Mark Zuckerberg. Sie haben zudem viel Geld, hunderte Millionen US-Dollar, investiert, um Werbung auf Facebook zu platzieren. Zeitgleich habe das soziale Netzwerk mit einer Kampagne versucht, Menschen zum Wählen zu bewegen. Für die Zukunft verspricht Mark Zuckerberg jedenfalls: "Wir werden auch weiterhin daran arbeiten, eine Gemeinschaft für alle Menschen zu bauen."