Donald Trump Jr. lobt arme Inder für ihr Lächeln und sorgt damit für Aufregung

Donald Trump Jr. befindet sich derzeit in Indien, um Immobilien-Geschäfte zu machen, und offenbar hat das Land einen starken Eindruck bei dem 40-Jährigen hinterlassen. Mit einer nicht ganz so reflektierten Aussage sorgt der Präsidentensohn nun einmal mehr für Aufregung in den sozialen Netzwerken.

Donald Trump Jr. wirbt derzeit für Luxus-Appartements in Indien. (Bild-Copyright: Manish Swarup/AP Photo)

In einem Interview mit dem indischen Sender “CNBC” berichtete der Trump-Sprössling ganz offen von seiner Reise und seinen Eindrücken. Über die indische Bevölkerung erklärte Donald Trump Jr.: “Ich will das nicht einfach so leicht dahinsagen, aber hier kann man die Ärmsten der Armen sehen und sie haben trotzdem noch ein Lächeln im Gesicht. Es ist eine ganz andere Mentalität, die man so in anderen Teilen der Welt nicht sieht, und ich glaube, es ist etwas Einzigartiges.”

So etwas habe Donald Trump Jr. so noch nicht erlebt. Der Unternehmer kenne selbst die erfolgreichsten Geschäftsmänner und einige von ihnen seien einfach nur unglücklich.

Doch während er das Lächeln der armen Inder lobte, warb der Unternehmer in Indien gleichzeitig für die Luxus-Appartements des familiären Immobilienkonzerns. Klar, dass empörte Reaktionen da nicht lange auf sich warten ließen.

Trump Jr. will uns weiß machen, dass er in Indien ist, um die ‘Ärmsten der Armen’ zu treffen und nicht Appartements zu verkaufen. Netter Versuch.

Ich kann mir vorstellen, dass er noch nicht viel von der aufstrebenden Welt gesehen hat.

In Anlehnung an das Zitat “Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen”, dass Marie Antoinette in den Mund gelegt wird, meint ein anderer:

Lasst sie Kuchen essen.

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