Donald Trump hat mehr Twitter-Follower als der Papst

Donald Trump hat mehr Twitter-Follower als der Papst

Er ist der ungeschlagene Polit-Twitter-König: US-Präsident Donald Trump. Dabei hatte Papst Franziskus lange die Nase in Sachen Follower vorne. Doch nun holt Trump auf und schlägt den Pontifex in puncto Social Media. Das Oberhaupt der katholischen Kirche ist aber nicht gänzlich geschlagen.

Die von der Kommunikationsagentur Burson-Marsteller betriebene Internetseite "Twiplomacy" veröffentlichte die brandheißen Daten. Nach ihren Berechnungen habe Donald Trump 40 Millionen Follower auf Twitter. Papst Franziskus käme lediglich auf 39 Millionen. Immer noch eine stolze Summe, aber eben nicht so gut wie die des Präsidenten. Die Zahlen ergeben sich nicht nur aus einem Account, sondern aus der Gesamtheit der Twitter-Kanäle der beiden.

Aber nicht nur in der Anzahl der Follower unterscheiden sich Trump und der Papst. Auch die Inhalte sind grundverschieden. Während der eine häufig wegen seiner Posts in die Kritik gerät, verbreitet Franziskus über Social Media die christliche Botschaft von Nächstenliebe.

Und noch etwas ist anders: Papst Franzikus schlägt Donald Trump haushoch, wenn es um Völkerverständigung geht. Er zwitschert in neun Sprachen, heißt es vom Radio Vatikan am Freitag, darunter Latein, Arabisch und Deutsch. Das amerikanische Staatsoberhaupt bleibt hingegen nur bei seiner Muttersprache Englisch. Dabei gibt es in den USA auch viele Bürger, die Spanisch sprechen. Trump hält es aber offenbar nicht für nötig, die Kommunikation mit ihnen zu verbessern und sich so etwas weltoffener zu zeigen.

Der Twitter-Account des Papstes entstand übrigens im Dezember 2012, damals noch unter Papst Benedikt XVI. Eine echte Revolution für die katholische Kirche, der nachgesagt wir, dass sie nicht mit der Zeit gehe und so viele Anhänger durch antiquierte Einstellungen verliere. Social Media scheint ein Lösungsansatz für dieses Problem zu sein. Auf Platz drei im Twitter-Ranking der meisten Follower liegt hinter Trump übrigens der indische Premierminister Narendra Modi.