Domenico Tedesco: Max Meyer kann sich Verbleib auf Schalke vorstellen

Auf Schalke ist derzeit alles gut. Das könnte auch Meyer zum Verbleib bringen. Die Zeichen stehen laut Trainer Tedesco zumindest gar nicht schlecht.

Der FC Schalke 04 kann laut Trainer Domenico Tedesco auf eine Verlängerung von Max Meyer hoffen. Der Mittelfeldspieler geht in der ihm neu zugewiesenen Rolle auf.

"Max spielt es im Moment richtig gut. Er weist eine hohe Spielintelligenz auf, ist ballsicher und gewinnt Zweikämpfe. Ich habe das Gefühl, dass er von Woche zu Woche besser und stabiler wird", sagt Tedesco im Gespräch mit T-Online . Der S04-Trainer ist zuversichtlich, was einen Verbleib angeht.

Meyer wurde aufgrund seines 2018 auslaufenden Vertrags mit verschiedenen Vereinen in Verbindung gebracht. Im September hatte der 22-Jährige im kicker noch von "keiner Gesprächsbereitschaft" gesprochen und schmiedete bereits Pläne, Gelsenkirchen ablösefrei zu verlassen.

Tedesco: Meyer könnte doch bleiben

Nun hat Tedesco Neuigkeiten: " Er hat schon mehrmals betont, dass er sich hier wohlfühlt . Und wir fühlen uns mit ihm wohl. Er weiß, was er an Schalke hat und andersrum auch - eine Win-Win-Situation. Der Verein möchte verlängern und Max hat auch signalisiert, dass er sich das vorstellen kann.“

Der Fall Leon Goretzka gestaltet sich etwas schwieriger , Tedesco betont aber, auch in dieser Situation zuversichtlich zu sein: "Ich glaube, dass sich die Jungs hier wohlfühlen. Sie wissen, was sie an Schalke haben und was hier entstehen kann. Schalke ist ein Verein mit unheimlich viel Potential."

Goretzka als Führungsspieler?

Der Trainer schickt eine Botschaft an die wechselwilligen Mittelfeldspieler: "Wichtig ist, dass die Jungs eine gewisse Phantasie haben, wohin die Reise gehen kann. Leon Goretzka kann hier den nächsten Schritt machen, indem er ein ganz klarer Führungsspieler wird.“

Vorerst zählt für den S04-Coach aber die Partie gegen den Tabellenletzten 1. FC Köln ( Sa., 18.30 im LIVETICKER ): "Auch ohne sie zu unterschätzen, ist es schon schwierig. Mit dem Rücken zur Wand zu stehen, ruft manchmal ungeahnte Kräfte hervor. Das wird ein ganz hartes Stück Arbeit.“