Doch nicht sicher: Powerbank explodiert am Flughafen

Wer vom Flughafen Atatürk in Istanbul nach Großbritannien fliegen möchte, darf keine elektronischen Geräte im Handgepäck mitführen. (Bild: Reuters)

Ein Mann durfte seine Powerbank nicht mit ins Flugzeug nehmen. Wütend wollte er den Sicherheitskräften beweisen, wie ungefährlich das Gerät ist, also warf er es mit aller Kraft auf den Boden – wo es plötzlich explodierte. Die Aufregung darüber war aber wohl nicht das Schlimmste für den Passagier.

Auf Flügen nach Großbritannien darf man seit einiger Zeit keine elektronischen Geräte mehr im Handgepäck mitführen. Keine Laptops, Tablets oder große Smartphones. Zumindest, wenn man aus islamisch geprägten Staaten kommt, wie zum Beispiel aus dem Libanon, aus Saudi-Arabien oder der Türkei. Einem Passagier am Flughafen in Istanbul wurde das nun zum Verhängnis.

Der Ursprung dieses Verbots liegt in den USA. Nachdem Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde, ergriff er die Initiative für diese Entscheidung. Mittlerweile ist das Verbot in den USA aber wieder aufgehoben, weil es an den Flughäfen zu massiven Verzögerungen des Betriebsablaufs geführt hatte. Für Flüge ins Vereinigte Königreich gilt es jedoch weiterhin.

Der Passagier am Istanbuler Flughafen Atatürk wurde scheinbar von den Restriktionen überrascht. Er sah nicht ein, dass er seine Powerbank nicht mit an Bord nehmen durfte und protestierte wütend. Um zu beweisen, dass er richtig lag mit seiner Meinung, dass Powerbanks also keine Gefahr für den Flugverkehr darstellen, warf er seine mit voller Wucht auf den Boden.

Doch sein vermeintliches Argument erwies sich als Eigentor. Die Powerbank explodierte nämlich und entfachte ein kleines Feuer, wie die türkische Nachrichtenagentur „Dogan“ berichtet.

Verletzt wurde bei diesem Vorfall niemand.