DNA-Test brachte Gewissheit - Milbertshofen: Messerstecher ist nicht der Isarmörder

Ralph Hub

Der Messerstecher von Milbertshofen hat sich am Mittwoch der Polizei gestellt. Inzwischen ist auch klar, dass er nicht mit dem Isarmord 2013 in Verbindung steht.

München - Der Fahndungsdruck war letztendlich zu groß. Überall waren die Fotos von dem Münchner zu sehen. Der 32-Jährige wäre von jedem erkannt worden. Deshalb hat er sich am Mittwochabend bei der Polizei gemeldet.

Auf der Wache sagte der 32-Jährige, er sei derjenige, der wegen der Messerattacke in Milbertshofen gesucht werde. Warum er einem völlig fremden Menschen ein Messer in den Rücken gestoßen und ihn lebensgefährlich verletzt hat, ist dagegen weiterhin unklar.

Die Fahnder versuchen herauszufinden, wie die blutige Tat am vergangenen Freitagmorgen im Einzelnen ablief. Das Opfer, ein 48-Jähriger aus Sendling, hat große Erinnerungslücken, was den Tatabend betrifft. Der Mann war stark betrunken. Er kann nicht einmal erklären, warum er in Milbertshofen landete, warum er mit einem wildfremden Mann, den er gerade erst getroffen hatte, in ein Taxi stieg. Noch weniger kann er sich daran erinnern, wie es zum Streit kam und warum er letztendlich niedergestochen wurde.
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