dm bringt mit einer aggressiven Taktik jetzt sogar den Discounter-Riesen Aldi aus dem Konzept

Christoph Damm
dm

Dass sich Aldi und Lidl um die Vorherrschaft auf dem Discounter-Markt streiten, ist längst bekannt. Dass dm und Rossmann immer stärker um die Drogerie-Kunden kämpfen ebenfalls. Doch die Schlacht um die Verbraucher hat ein neues Stadium erreicht: Die Drogeriekette dm tritt in direktem Preiskampf mit Aldi.

Das Karlsruher Unternehmen will den günstigsten Regalpreis stellen. Mit diesem Ziel wird dm plötzlich zur Konkurrenz von Aldi. Und wenn Aldi Preise von Produkten senkt, die auch dm im Programm hat, zieht der Drogeriemarkt mit und unterbietet den Preis.

Supermarkt gegen Drogerie — das ist eine neue Entwicklung im deutschen Handel. Bislang hatten die beiden Branchen eine Art „Nicht-Angriffs-Pakt“. Doch weil dm mit allen Mitteln der Anbieter mit den niedrigsten Preisen sein möchte, kommt das Unternehmen Aldi nun doch ins Gehege. 

Einen Preiskampf will sich die Kette nicht vorhalten lassen. „Uns eine aggressive Preispolitik vorzuwerfen, ist schon etwas merkwürdig“, sagte Erich Harsch, Vorsitzende der Geschäftsführung von dm auf der Jahrespressekonferenz vergangene Woche. Seiner Meinung nach seien Aktionspreise von Konkurrenten das Problem, nicht die Preispolitik von dm, die ohne Angebote auskommt.

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