DIY-Trockenobst - Gesund naschen

(Foto: Picture Alliance)

Trockenobst ist nicht nur ein praktischer und sättigender Snack für zwischendurch und unterwegs, sondern es ist auch gehaltvoller als frisches Obst. Fertig gekauft ist Trockenobst allerdings recht teuer, aber man kann es schnell und günstig einfach zu Hause machen. Mithilfe eines Backofens oder Dörrautomats lassen sich getrocknete Früchte selbst herstellen. 

Der gesunde Snack

Trockenobst ist der perfekte Snack für unterwegs. Es ist ein echter Energie-Spender, der außerdem noch gesund ist. Auch wenn durch das Trocknen einige Vitamine verloren gehen, enthält Trockenobst immer noch ausreichend Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Zudem sorgt es für eine gute Verdauung und macht lange satt. Wer sein Trockenobst selbst macht, kann darüber hinaus sicherstellen, dass es frei von künstlichen Zusatzstoffen ist. 

Die Vorbereitung

Achten Sie beim Kauf des Obstes darauf, dass es reif ist und keine Druckstellen aufweist. Außerdem sollte es ungespritzt sein. Die Obstsorten, die man sonst auch mit Schale verzehrt, brauchen zum Trocknen ebenfalls nicht geschält werden. Alle anderen Sorten, sowie Bananen, werden geschält. Äpfel, Birnen, Bananen, Mango, Aprikosen und Ananas sind die gängigen Trockenobstsorten, die sich besonders gut eignen. Aber auch Obst wie Kiwis oder Kakis werden im Dörrautomat besonders lecker. 

Waschen Sie das Obst gründlich und schneiden Sie es dann nach Belieben in Stücke oder schmale Streifen. Je mehr Flüssigkeit das Obst aufweist, desto länger dauert das Trocknen, da diese erst Verdampfen muss.

Ein Tipp: Helle Obstsorten kann man zehn Minuten in Zitronenwasser einlegen, damit sie nicht verfärben. Experten fügen noch flüssiges Bittermandel- oder Vanillearoma hinzu. Kurz abtropfen lassen und ab in den Ofen bzw. Dörrautomaten. 

Trocknen an der Luft

Getrocknet kann das Obst bei Temperaturen von 0 bis 70 Grad werden. Bei zu hohen Temperaturen verliert es jedoch schnell an Geschmack und Aroma. Ab 40 Grad werden zudem erste Vitamine zerstört. 

Für das Trocken an der Luft geht man folgendermaßen vor: Fädeln Sie die Obstscheiben auf eine Schnur auf und hängen Sie diese für mehrere Tage zum Trocknen auf einen Dachboden oder in den Heizungskeller. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Bei zu viel Luftfeuchtigkeit droht die Gefahr von Schimmel. 

Herstellung im Backofen

Die Herstellung im Backofen ist die schnellere und sichere Variante. Legen Sie die Fruchtscheiben bzw. Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech aus. Lassen Sie das Obst etwa fünf Stunden bei 60 bis 70 Grad trocknen. Tipp: Lassen Sie die Ofentür leicht geöffnet, damit die Luft zirkulieren und die Feuchtigkeit abziehen kann. 

Lagern Sie das Trockenobst dunkel und kühl. Keramikgefäße eigenen sich gut zur Aufbewahrung. Vor dem Verpacken sollten die Früchte abgekühlt sein. 

Herstellung im Dörrautomat

Wer regelmäßig Trockenobst herstellen möchte, der sollte sich ein Dörrgerät anschaffen. Dieses besitzt mehr Einschubleisten, daher kann man größere Mengen an Obst auf kleinem Raum bei geringerem Energieverbrauch herstellen. Es gibt eckige Ausführungen, die mit Schubladen arbeiten und runde Varianten, bei denen Auflagen wie Bausteine übereinander gesteckt werden. 

Vorbereitet werden die Früchte wie bei der Backofenherstellung. Backpapier wird hier nicht benötigt. 

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