Dixon: IndyCar-Aerokit 2018 passt Honda besser als Chevy

Scott Dixon (Ganassi-Honda) vor Josef Newgarden (Penske-Chevrolet)


Bringt die erste Saison der Einheitsaerodynamik am Dallara IR-12 die von Chevrolet und Honda ausgerüsteten IndyCar-Teams enger zusammen? Ganassi-Pilot Scott Dixon, eine der Speerspitzen im Honda-Lager, ist fest davon überzeugt.

In den drei Jahren mit herstellerspezifischen Aerokits gingen zwar zwei der drei Siege beim prestigeträchtigen Indy 500 an Honda. Insgesamt betrachtet wurden aber 34 der 49 Rennen in diesem Zeitraum von Chevrolet gewonnen.

Für 2018 rechnet Dixon mit ausgeglicheneren Verhältnissen, denn der viermalige IndyCar-Champion ist nach den Testfahrten im Winter überzeugt, dass die Einheitsaerodynamik im direkten Vergleich den Chevy-Teams schadet und im Gegenzug den Honda-Teams hilft.

"Der Unterschied zwischen den Teams ist kleiner als vorher", sagt Dixon gegenüber 'Motorsport-Total.com' und holt aus: "Im vergangenen Jahr hatte die Konkurrenz von Honda auf den Strecken, die viel Abtrieb verlangen, also auf Rundkursen, Stadtkursen und kleinen Ovalen, einen riesengroßen Vorteil. Jetzt wird sich das Ganze dank des einheitlichen Aerokits verschieben. Sie (Chevrolet; Anm. d. Red.) wird es stärker treffen als Honda."

Die erste stichhaltige Antwort auf Dixons Prognose wird das Wochenende des Saisonauftakts vom 9. bis 11. März auf dem Stadtkurs in St. Petersburg (Florida) geben.

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