Dividendenperle Innogy: Milliarden-Investitionen - Megatrends sorgen für Wachstum

Maximilian Völkl
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Innogy mit Gewinnwarnung: Aktie stürzt ab – was jetzt?

In den vergangenen Monaten gab es häufig Kritik, dass die RWE-Tochter Innogy mit Wachstumsproblemen zu kämpfen habe. Mit hohen Investitionen will Konzernchef Peter Terium das nun ändern. Ein steigender Aktienkurs ist das Ziel und soll dafür sorgen, dass die Eigenständigkeit künftig weiter gewährt bleibt.

Innogy hat die Details seiner neuen Strategie bekannt gegeben. 1,2 Milliarden Euro will der Versorger bis 2019 in den Ausbau der Bereiche E-Mobilität, Photovoltaik und Glasfasernetze investieren. Insgesamt sind von 2017 bis 2019 Investitionen von 6,5 bis 7,0 Milliarden Euro geplant. Die neue Langfriststrategie besagt, dass Innogy bis 2025 in allen für das Unternehmen relevanten Märkten zu den Top 3 gehören will. Die Bereiche, die die Renditevorgaben nicht erfüllen, sollen dagegen verkauft werden.

Im Gegensatz zur E.on-Tochter Uniper, die vor der Übernahme durch Fortum steht, will Innogy auch künftig eigenständig bleiben. „Natürlich liegt es in der Natur der Dinge, dass man selbstbestimmt ist und ein Unternehmen vorantreiben möchte, wie man es einmal aufgesetzt und geplant hat", so Terium. Er will den Börsenkurs so hoch treiben, dass eine Übernahme für die Konkurrenz sehr teuer würde. Mithelfen soll dabei auch die angeschlagene britische Tochter NPower. „Es gibt keine Verkaufspläne“, widersprach Terium früheren Gerüchten. NPower wird es dieses Jahr aber voraussichtlich nicht schaffen, in die schwarzen Zahlen zurückzukehren.

Gute Entwicklung

Die Aktie von Innogy hat sich zuletzt gut entwickelt. Der Versorger bietet eine attraktive Dividendenrendite von 4,7 Prozent und will sich wieder für Wachstum rüsten. Zwei Megatrends spielen dem MDAX-Konzern dabei voll in die Karten. Einen ausführlichen Bericht zu Innogy finden Anleger in der aktuellen Ausgabe des AKTIONÄR, die sie hier bequem downloaden können.