Dividenden statt Inflation: 3 ETFs, die 3,8 bis 6,0 % ausschütten

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Dividende Aktie Dividendenrendite Dividendenwachstum Dividendeneinnahmen Dividendenaktien Dividenden
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Gerade wenn die Börsen fallen, bilden Dividenden einen guten Puffer. Sie führen aber auch langfristig zu einer Performance-Verstetigung. Viele Anleger betrachten die Ausschüttungen ebenfalls als eine Art Einkommen, das regelmäßig dem Konto zufließt.

Wer Dividenden mag, kann in Aktien oder ETFs investieren. Bei der Wertpapierauswahl kommt es vor allem darauf an, dass die Unternehmen auch in Krisen weiterhin eine Ausschüttung vornehmen. ETFs sollten in der Vergangenheit möglichst stabile oder steigende Dividenden gezahlt haben, die Ausschüttungsrendite sollte nicht zu gering ausfallen und der Fonds bereits Erfolge vorweisen können.

Folgende ETFs bieten derzeit noch Dividenden (Ausschüttungen) von 3,8 bis 6,0 % und fangen so beispielsweise einen Teil der aktuell hohen Inflation auf. Sie lag im März 2022 in Deutschland bei 7,3 %.

1. SPDR S&P UK Dividend Aristocrats setzt auf Dividenden-Dauerläufer

Der SPDR S&P UK Dividend Aristocrats UCITS ETF (Dist) (WKN: A1JT1C) investiert in britische Aktien, die ihre Ausschüttung in den vergangenen sieben Jahren stetig erhöht haben. Dazu gehören derzeit beispielsweise Glaxosmithkline (WKN: 940561), Admiral Group (WKN: A0DJ58) und British American Tobacco (WKN: 916018).

Aktuell liegt die Ausschüttungsrendite noch bei 3,83 % (22.04.2022) und der ETF zahlt die Dividenden jeweils im März und September aus. In ihm befinden sich derzeit insgesamt 39 Dividenden-Aktien aus vielen verschiedenen Branchen. Die Kosten liegen jährlich bei 0,3 %, der ETF investiert physisch und ist über die Börse handelbar.

2. Invesco EURO STOXX High Dividend Low Volatility investiert in europäische Dividenden-Aktien

Der zweite Fonds trägt den Namen Invesco EURO STOXX High Dividend Low Volatility UCITS ETF (WKN: A2ABHF). Er investiert in 50 dividendenstarke europäische Unternehmen mit möglichst geringer Volatilität. Hier sind beispielsweise Werte wie Endesa (WKN: 871028), Total (WKN: 850727) oder Rubis (WKN: A2DUVQ) enthalten.

Der Fonds zahlt seine Erträge quartalsweise im März, Juni, September und Dezember aus. Derzeit liegt die Dividenden-Rendite bei 4,47 % (22.04.2022). Der ETF investiert physisch, kostet jährlich nur 0,3 % des investierten Betrages und ist über die Börse handelbar.

3. Invesco FTSE EM High Dividend Low Volatility

Der Invesco FTSE EM High Dividend Low Volatility UCITS ETF (WKN: A2AHZU) investiert in Dividenden-Aktien aus den Schwellenländern, die eine möglichst geringe Schwankungsbreite aufweisen. Darunter befinden sich beispielsweise China Power (WKN: A0DKTC), Transmissora Alianca und Land and House Public.

Der Fonds streut über 195 Positionen, schüttet quartalsweise Dividenden aus und notiert aktuell noch zu einer Rendite von 6,0 % (22.04.2022). Er investiert physisch, ist über die Börse handelbar, besitzt ein Volumen von 103 Mio. Euro (22.04.2022) und kostet jährlich 0,49 % des veranlagten Betrages.

Der Artikel Dividenden statt Inflation: 3 ETFs, die 3,8 bis 6,0 % ausschütten ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Christof Welzel besitzt keine der erwähnten Aktien und ETFs. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Wertpapiere.

Motley Fool Deutschland 2022

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