Dividenden-Liebling GlaxoSmithKline: Kein Deal mit Pfizer – Aktie gibt Comeback

Michel Doepke
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Dividenden-Liebling GlaxoSmithKline: Kein Deal mit Pfizer – Aktie gibt Comeback

Nach Reckitt Benckiser hat sich auch GlaxoSmithKline aus dem Rennen um die zum Verkauf stehende Consumer-Health-Sparte von Pfizer zurückgezogen. Der Druck auf die Amerikaner wächst. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg gebe es damit keinen Käufer mehr. Glaxo-Aktionäre honorieren den geplatzten Deal mit steigenden Kursen – ein langersehntes Lebenszeichen des Pharma-Titels.

In den vergangenen Monaten war es ruhig um die britische GlaxoSmithKline bestellt. Neben dem abgeblasenen Deal mit Pfizer sorgt auch die Zulassung des Impfstoffes Shingrix in der Europäischen Union und Japan für Menschen mit einem Alter von über 50 Jahren für positive Impulse. Analysten trauen dem Mittel Umsätze in Milliardenhöhe zu. Seit Oktober ist Shingrix bereits in den USA und Kanada zugelassen.

Chartbild hellt sich auf

Anleger quittieren diese Nachricht mit einem Kursplus von rund vier Prozent. Damit wird das Chartbild der zuletzt arg gebeutelten Glaxo-Aktie zunehmend freundlicher. Sollte der Sprung über den horizontalen Widerstand bei 1.381 Pence gelingen, können sich konservativ ausgerichtete Anleger eine Position als Depotbeimischung zulegen. Ohnehin besticht die Aktie aktuell mit einer Dividendenrendite von 6,0 Prozent.