Disneys neueste Innovation kann die Charaktere zum Leben erwecken

Motley Fool Investmentanalyst

Seit fast einem Jahrhundert erfüllt Disney (WKN:855686) unsere Kindheitsträume. Das Medienimperium beherrscht den Gebrauch von Kunst und Technologie wie kein zweites, um lebensechte Charaktere zu erschaffen, die eine Geschichte erzählen.

Innovation war schon immer ein wichtiger Bestandteil der Filme von Disney. Animationsfilme wie Steamboat Willie in den 1920er Jahren waren die ersten, bei denen Ton und Bild synchronisiert waren. Ein Jahrzehnt später war Schneewittchen der erste Animationsfilm in voller Länge, der mehrere Bilder für Szenen mit tiefen Wahrnehmung verwendete.

Walt Disney ging 1955 noch einen Schritt weiter, als die Tore von Disneyland für die Öffentlichkeit geöffnet wurden. Zum ersten Mal konnten Kinder und Eltern die Magie der Disney-Charaktere persönlich in einem Freizeitpark erleben, was sie noch realistischer machte als auf der Leinwand.

Disney engagierte Schauspieler, um die Rollen der Charaktere zu spielen. Aber auch Animatronik wurde eingesetzt, die mit Hilfe von Robotern alles noch realistischer machte. Die Attraktion von Fluch der Karibik ist eine der beliebtesten von Disney, bei der die Parkbesucher Piraten hautnah erleben können.

Die Gruppe Imagineering des Unternehmens hat schon immer die Grenzen der Technik ausgereizt. Walt Disney konnte in der Unterhaltungsindustrie auch als Pionier der Robotertechnik angesehen werden. Walt Disney selbst wäre stolz darauf, die neueste Entwicklung seiner Firma in diesem Bereich gesehen zu haben.

Das musst du dir ansehen!

Worte reichen nicht aus zu beschreiben, wie lebensecht die neuesten Roboter von Disney aussehen. Im folgenden Video siehst du Bildmaterial von Avatar aus Walt Disney World. Disney lizenzierte nämlich die Rechte von Fox zu den Charakteren von Avatar.

Unglaublich, oder? Die neuesten Roboter von Disney verfügen über eine fortschrittliche Technik, die ihnen mehr Agilität und Freiheit gibt, sodass sie lebensechter sind als die peinlichen Metallklumpen, die ursprünglich vorgesehen waren. Einige von ihnen sind auch mit künstlicher Intelligenz ausgestattet, was ihnen Wahrnehmung und die Fähigkeit verleiht, auf Mimik zu reagieren. Wie aus den jüngsten Patentanmeldungen hervorgeht, könnten die Roboter von Disney bald denen von WestWorld ähneln. Aber natürlich auf eine liebenswerte und fröhliche Art.

Die Ingenieure von Disney wollen den emotionalen Gehalt der Roboter verbessern, damit sich die Gäste dort besser amüsieren. Sie scheuen sich nicht davor, künstliche Intelligenz und fortschrittliche Sensoren als technologische Hilfsmittel dafür zu nutzen.

Was bedeutet das?

Disney setzt in seinen Parks Roboter ein, die lebensechter und intelligenter sind als jemals zuvor. Warum ist das für uns als Investoren interessant?

Zum einen hat Disney einen harten Monat hinter sich. Die Universal Studios und die Muttergesellschaft Comcast (WKN:157484) verloren nach der Verwüstung durch Hurrikan Irma mehrere Parks. Darüber hinaus sinken die Zuschauerzahlen bei ESPN. Daher muss Disney andere Möglichkeiten finden, um Umsatz und Gewinne zu erhöhen.

Außerdem wissen wir bereits, dass die Animationsfilme viel Geld bringen. Wenn sich die Kinder daran erinnern, wie fantastisch der Schamane aus Avatar aussah, werden sie auch T-Shirts und Pausenboxen aus dem Geschenkeshop haben wollen.

Disney sucht also nach neuen Wegen, um mehr aus den bestehenden Parks herauszuholen. Der neueste Park in Shanghai wurde im letzten Jahr eröffnet und kostete mehr als 5 Milliarden US-Dollar. Disney hat also momentan nicht übermäßig viel Geld für große Käufe zur Verfügung. Kostengünstige Upgrades mit kurzen Amortisationszeiten könnten genau das sein, was die Investoren jetzt brauchen.

Im vergangenen Jahr besuchten ein Prozent weniger Menschen die Parks von Disney als im Jahr 2015. Dafür erhöhten sich die Pro-Kopf-Ausgaben um 7 %.

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The Motley Fool hält und empfiehlt Aktien von Walt Disney.

Dieser Artikel wurde von Simon Erickson auf Englisch verfasst und am 21.09.2017 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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