Direktor Massimiliano Mirabelli: Aubameyang wollte von Borussia Dortmund zum AC Mailand wechseln

Dortmunds Stürmer wollte zu seinem Ex-Klub zurückkehren. Das behauptet jedenfalls der Mailänder Sportchef nach dem Schließen des Transferfensters.

Direktor Massimiliano Mirabelli vom italienischen Erstligisten AC Mailand hat verraten, dass Borussia Dortmunds Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang in diesem Sommer gerne zu den Rossoneri gewechselt wäre. Der Transfer sei allerdings gescheitert, weil der BVB kein Interesse daran hatte, seinen Torjäger abzugeben.

Aubameyang spielte bis 2011 für Milan, ehe er in die Ligue 1 nach Saint-Etienne wechselte. Gerüchte um eine Rückkehr nach Mailand gab es in diesem Sommer immer wieder, der Nationalspieler Gabuns befeuerte sie Mitte August während eines Livechats auf Instagram. Ein Tifoso forderte ihn dabei auf, zurückzukehren. Der 28-Jährige antwortete mit Blick auf die Verantwortlichen der Mailänder: "Ich will kommen, aber sie schlafen. Was soll ich da machen?"

Mirabelli: Dortmund wollte Aubameyang nicht verkaufen

Laut Mirabelli bemühte sich Milan aber durchaus um eine Rückkehr Aubameyangs. Er sagte in einem gestreamten Interview: "Aubameyang ist ein toller Spieler. Er wollte nach Mailand wechseln. Aber manche Hochzeiten kommen aus verschiedenen Gründen einfach nicht zustande. Borussia Dortmund wollte ihn nicht verkaufen und so ist es dann gelaufen. Er bleibt ein starker Stürmer."

Milan orientierte sich dann auf dem Transfermarkt um und verpflichteten den Kroaten Nikola Kalinic auf Leihbasis vom Serie-A-Konkurrenten AC Florenz.

Neben dem AC Mailand wurden vor allem Klubs aus China und England mit Aubameyang in Verbindung gebracht. Die BVB-Bosse hatten aber frühzeitig klargestellt, dass man nur bis zu einem gewissen Zeitpunkt während des Transferfensters verhandlungsbereit sei. Diese Linie zogen sie durch.