Dimitri Payet stolz über forcierten Wechsel: "Ich weiß, wie ich ein Volltrottel sein kann"

Dimitri Payet hat sich in England wenige Fans gemacht. Doch Reue wegen des provozierten Abschieds von West Ham United zeigt er nicht. Im Gegenteil.

Dimitri Payet bereut sein Verhalten beim Abschied von West Ham United nicht. Der Franzose ist vielmehr stolz auf seine Fähigkeiten, einen Wechsel zu forcieren.

Als "fehlerhaftes Individuum" wurde Payet nach seinem Abschied von West-Ham-Präsident David Sullivan bezeichnet. Der Franzose forcierte nach der EM 2016 seinen Abschied aus England und konnte sich letztlich im Januar 2017 zu Olympique Marseille streiken.

"Es ist ein kleines Spiel"

Monate später hat der 30-Jährige noch immer kein Fehlverhalten erkannt. "Ich weiß, wie ich ein Volltrottel sein kann. Das ist eine meiner Spezialitäten", stellte er gegenüber So Foot fest.

Payet weiter: "Es ist ein kleines Spiel. Wenn ich jeden verärgern will, dann tue ich das." Trotz Vertrag bis 2021 verweigerte sich der Franzose in England Training und Wettkampf. Nun sagt er: "Meine Trainer verstanden, dass sie mit mir reden sollen, wenn ich schmolle. Das ist mein Weg, gehört zu werden. Die, die mich kennen, spielen mit und am Ende geht alles gut." 

Eine Erklärung für seine Wechselgedanken bleibt er nicht schuldig: "Der Hauptgrund war Fußball. West Hams Ziele waren nicht die selben wie in der letzten Saison und ich habe Gefahr für meinen Fußball und meine Chancen in der Nationalmannschaft gesehen. Ich musste eine Entscheidung treffen."