DIHK: G7-Treffen zum Ausgangspunkt für Klimaclub machen

BERLIN (dpa-AFX) - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat vom bevorstehenden G7-Treffen Weichenstellungen für eine stärkere internationale Zusammenarbeit beim Klimaschutz gefordert. "Eine klimapolitische Zusammenarbeit in einem Klimaclub könnte dazu beitragen, dass die Klimakosten für Unternehmen zwischen den beteiligten Wirtschaftsräumen weitgehend angeglichen werden", sagte DIHK-Präsident Peter Adrian der Deutschen Presse-Agentur.

Die Gruppe der G7-Staaten könne der Ausgangspunkt für ein Bündnis von Ländern sein, die vergleichbare Anstrengungen im Klimaschutz unternehmen. "Das gemeinsame Ziel sollte es sein, einen ambitionierten Klimaclub zu einem Kernelement einer erfolgreichen globalen Klimapolitik zu machen."

Vom 26. bis 28. Juni kommen in Schloss Elmau in Bayern die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden westlichen Industriestaaten zusammen (G7). Am Montag ist in Berlin ein Treffen führender Wirtschafts- und Industrieverbände der G7-Staaten, auch mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

"Wir brauchen beim Klimaschutz internationale Allianzen", so Adrian. "Sonst können wir hier keine nachhaltigen Fortschritte erzielen. Verlagerungen von Produktionsstandorten zu Lasten sowohl des Klimaschutzes als auch der europäischen Wirtschaft könnten die Folge sein." Adrian sagte weiter: "Isolierte europäische oder gar nationale Regelungen bergen für die vielen weltweit tätigen deutschen Unternehmen die Gefahr von Wettbewerbsnachteilen."

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