Diesjährige IAA mit Schwerpunkt auf klimaneutraler Mobilität

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IAA in Frankfurt im Jahr 2019 (AFP/Daniel ROLAND)

Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) beschäftigt sich in diesem Jahr vorrangig mit der Transformation der Mobilitätsbranche hin zur Klimaneutralität. "Das Bekenntnis zur klimafreundlichen Mobilität steht", erklärte die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, am Montag. Ziel sei es, die Transformation zu einer "Erfolgsgeschichte für die deutsche Automobilindustrie" zu machen. An der Messe nehmen über 1000 Unternehmen und Redner teil, eröffnet wird die IAA am Dienstag kommender Woche von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Es sei ein "großer Erfolg", dass die Messe trotz der aktuellen Pandemielage stattfinden könne, erklärte Müller. Mobilität sei ein zentrales Thema für die Gesellschaft, die IAA finde statt, weil "Menschen überall auf der Welt nach besseren Lösungen für ihre Mobilitätsbedürfnisse suchen und die Unternehmen dafür viele neue Lösungen entwickelt haben".

Neben Autokonzernen nehmen auch Fahrradhersteller sowie Vertreter der Tech-Branche und der Zulieferindustrie an der Branchenschau teil. Das Konzept der Messe sei es, eine Debatte über den richtigen Weg hin zur klimaneutralen Mobilität zu ermöglichen. "Das ist global einzigartig und eine riesige Chance", erklärte Müller.

Angesichts der klimapolitischen Beschlüsse auf Bundes- und europäischer Ebene gehe es nun darum, "innerhalb kurzer Zeit die Mobilität klimaneutral zu machen", sagte Müller. "Wie wir das machen können und wo wir gerade stehen, all das ist Teil dieser IAA."

Bei der diesjährigen Messe gehe es um "bessere Fahrzeuge, klimafreundliche Antriebe, eine digitale Vernetzung des Verkehrs und noch mehr Sicherheit und Komfort", sagte Müller. Außerdem sollten neue Radmodelle vorgestellt und die Verzahnung der Verkehrsträger in den Städten und auf dem Land vorangebracht werden.

Neben den Ausstellungen auf dem Münchner Messegelände findet die IAA in diesem Jahr auch auf verschiedenen öffentlichen Plätzen in München statt. Für die Dauer der Messe vom 7. bis zum 12. September wird in München außerdem auf zwölf Kilometern Strecke eine sogenannte "Blue Lane" eingerichtet, auf der Verkehrsmittel mit umweltfreundlichen Antrieben Vorrang haben sollen. Dieses Projekt soll auch wissenschaftlich betreut und anschließend ausgewertet werden.

Auf der diesjährigen IAA werden den Besucherinnen und Besuchern außerdem erstmalig über 250 neue und nachhaltige Fahrzeuge direkt zum testen angeboten. Die 38 Modelle von über 15 internationalen Herstellern sollen auf der "Blue Lane" ausprobiert werden können. Als Grundregel für den Einlass auf die IAA soll das 3G-Prinzip gelten. Nur Geimpfte, Genesene oder Getestete dürfen demnach die IAA besuchen.

fho/jm

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