Dieser Deal platzt bei “Höhle der Löwen” gleich nach der Show

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Selbst, wenn die Löwen zubeißen, bedeutet das nicht immer, dass der Deal funktioniert. (Bild: VOX)

Die Gründer-Sendung "Die Höhle der Löwen" hat schon so manches praktisches Produkt groß herausgebracht; eine Kugel, die Krümel aus der Handtasche aufsammelt zum Beispiel oder wiederverwendbare Abschminktücher. Doch nicht immer können sich Gründer und Investoren hinter den Kulissen einigen. Zuletzt platzte der Deal mit dem Beauty-Start-up CB Lash.

Denn die österreichischen Gründer Barbara Reiter und Christian Steiner hatten offenbar kein Patent für die künstlichen Wimpern, die mit Hilfe von Magnetanziehung angebracht werden sollen. "Am Wimpernkranz befinden sich Mikromagnete, die optimal platziert sind. Den Gegenpol für den Magneten haben wir in unserem Eyeliner integriert”, erklärte Tüftler Steiner in der Sendung. Das Ergebnis seien Magnetwimpern, die natürlich aussehen, lange haften und bis zu 50 Mal wiederverwendbar sind.

"Die Höhle der Löwen": Wimpern für Williams, Korb für Kofler

Als "hoch innovativ" bezeichnete Jurorin Judith Williams das Produkt und wollte 200.000 Euro für 50 Prozent springen lassen. Allerdings betonte sie, dass dieser Deal nur unter der Bedingung gelte, dass das Start-up tatsächlich ein Patent auf den magnetischen Eyeliner hält. Das war offensichtlich nicht der Fall. Gegenüber "Gründerszene" gab Williams in einem Statement bekannt, dass sie "aufgrund von Patentproblemen, die die Weiterentwicklung von CBlash zu einem weit verbreiteten Markenprodukt verhindern" keine Geschäftsanteile des Startups übernommen habe. Mit dem Gründerpaar möchte sie nach eigener Aussage aber weiter verbunden bleiben, "zwar nicht als Investorin, aber als Freundin und Mentorin", so die Kosmetikunternehmerin.

Die gute Nachricht: Auch, wenn es keinen Deal für CB Lash gibt, müssen wir nicht auf das vielversprechende Produkt verzichten. Diese magnetischen Eyeliner und Wimpern glänzen durch die besten Kundenbewertungen!

Der Magnetic Gel Eyeliner ist frei von Latex, Parabenen und Formaldehyd und kann entweder als Standard-Eyeliner oder in Kombination mit Wimpern verwendet werden. Ein Kleber ist damit natürlich nicht mehr nötig. Mitgeliefert wird ein angewinkelter Pinsel, mit dem du den Eyeliner auftragen kannst. Das Gel reicht laut Herstellerangaben für mehr als 50 Anwendungen.

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Die magnetischen Wimpern sind handgefertigt und passen sich laut Hersteller an alle Augenformen an. Die Hautverträglichkeit ist dermatologisch getestet. Anders als Wimpern, die mit Kleber befestigt werden müssen, können die Modelle von Freezeframe bis zu 100-mal verwendet werden.

In dem Set sind der Liner und die Wimpern enthalten. Der Eyeliner ist wasserfest und langanhaltend, die künstlichen Wimpern sind leicht und laut Herstellerangaben bis zu 15-mal wiederverwendbar.

CB Lash: Nicht der erste Deal, der platzt

CB Lash ist nicht das erste Start-up, mit dem die Investoren in Staffel 7 nach der Sendung keine Einigung finden konnten. Auch der Deal mit den Entwicklern der Sprachlern-App Rootify kam nicht zustande, ebenso wenig, wie die Partnerschaft zwischen Judith Williams und Kosmetik-Start-up Mimik Skincare.

Selbst das vielversprechende und gesellschaftlich relevante Programm Curassist, das selbstständige Pflegekräfte und Pflegebedürftige ohne großen bürokratischen Aufwand vernetzen sollte, konnte am Ende nicht auf die Löwen zählen. Es habe unterschiedliche Vorstellungen bezüglich des Geschäftsmodells gegeben, sagte Gründer Thomas Müller dem Magazin "t3n".

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