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1. Die Position der Wand

Ein grundlegendes Detail, um zu verstehen, ob wir einer tragenden oder nichttragenden Wand gegenüberstehen, ergibt sich meistens schon durch die Position der Wand innerhalb des Hauses. Dike Außenwände zum Beispiel sind in aller Regel tragenden Wände, denn auf ihnen liegt die gesamte Struktur des Gebäudes, zum Beispiel die darüberliegenden Räume, Decken und Wände sowie das Dach. Schwieriger wird es bei innenliegenden Wänden im Haus. Wenn über mehrere Etagen hinweg Mauern aufeinander stehen, könnte es sich um tragende Wände handeln. Manchmal helfen auch Klopfversuche an der Wand, um zu hören, wie das Mauerwerk beschaffen ist. Unser Tipp: zur Begutachtung immer einen Experten mit an Bord holen. Denn mögliche spätere Schäden am Haus können immens sein.

Credits: homify / ambau taller d´arquitectes

Mit diesen Tipps erkennst Du eine tragende Wand!

Diejenigen von uns, die schon einmal ein Haus umgebaut haben, kennen diese Herausforderung: Ältere Gebäude haben oft eine Raumaufteilung, die heute kaum noch zeitgemäß ist. Flure sind schmal und lang, Räume dienten früher als abgeschlossene Räume nur zum Kochen. Die Wohnzimmer selbst waren klein und überschaubar. Im Laufe der Jahrzehnte haben sich die Bedürfnisse der heutigen Gesellschaft verändert – und mit ihnen die Häuser. Wir legen Wert darauf, in unseren Häuser unseren Alltag möglichst offen zu leben. 

Deswegen ist es in alten Häusern fast immer notwendig, gewisse Wände einzureißen, um größere Räume zu schaffen. Allerdings erfordert dieser Arbeitsschritt einiges an Fachwissen. Denn nicht jede Wand darf man statisch so einfach entfernen. Wir haben die Details im Überblick.