Diesel-Verbot: Welche Fahrzeuge kann man trotzdem kaufen?

Unter Autokäufern macht sich derzeit Verunsicherung breit. Der Grund? Am 22. Februar entscheidet das Bundesverwaltungsgericht, ob die Kommunen Diesel-Fahrverbote aussprechen dürfen, um die grenzüberschreitende Luftverschmutzung einzudämmen. Für viel stellt sich daher die Frage: Mit welchen Modellen sind sie noch auf der sicheren Seite?

Im Februar wird über ein Fahrverbot entschieden. (Bild-Copyright: ddp images)

München, Stuttgart, Hamburg und Berlin – in diesen Städten müssen Diesel-Fahrer dieser Tage besonders zittern. In städtischen Umweltzonen droht hier nämlich ein mögliches, wenn auch nur zeitlich begrenztes, Verbot. Sollte das Urteil auf Diesel-Aus lauten, wären auch ordnungsgemäß zugelassene Fahrzeuge rückwirkend davon betroffen. Und auch den Benziner-Modellen droht langfristig gesehen ein mögliches Fahrverbot, wie “Focus” berichtet.

Welche Wagen es tatsächlich auf die Abschussliste schaffen, ist bislang noch unklar. Einzig das Elektroauto dürfte als 100 Prozent sicher gelten, doch das Angebot ist noch dünn. Wer lieber auf “klassische” Lösungen setzt, könnte sich momentan an dem neuen Abgasstandard Euro 6d-TEMP orientieren.

Der ADAC gibt einen Überblick über “die ersten Pkw-Modelle, die vom Kraftfahrtbundesamt eine Typgenehmigung mit der Abgasnorm Euro 6d-TEMP bzw. Euro 6d bereits erhalten haben und bestellbar sind.” Regelmäßig veröffentlicht “adac.de” eine Positivliste dieser Fahrzeuge.

Die Liste umfasst dabei Diesel-, Benziner- und Hybrid-Modelle. Darunter befinden sich Autos von BMW (BMW 216i Active Tourer), Peugot (308 1.2 PureTech 110), Mercedes (CLS 450 Coupé ), Volvo (XC40 T5), VW (up! GTI), Opel (KARL 1.0), DS (DS 7 Crossback PureTech 225 ) und Honda (Civic 1.6 i-DTEC).

Autokäufer müssen aber Geduld mitbringen – einige der aufgeführten Modelle kommen erst ab Februar oder März in den Handel. Und eine Garantie für sorgenfreies Fahren trotz Diesel-Verbot gibt es bei ihnen wie gesagt nicht.