Diese vier Lebensmittel solltet ihr regelmäßig essen, um einem Herzinfarkt vorzubeugen

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache in Deutschland. Laut einem Bericht des Robert-Koch-Instituts verursachen sie rund 40 Prozent aller Sterbefälle. Zahlreiche Studien zeigen jedoch, dass wir mit der richtigen Ernährung das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Mit der berühmten "Sieben-Länder-Studie" zeigte der amerikanische Ernährungsforscher Ancel Keys bereits vor rund 65 Jahren, dass das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, sehr stark mit dem, was wir essen, zusammenhängt. Er kam zu dem Schluss, dass vor allem die Nahrungsmittel, die zur traditionellen Ernährung in den Mittelmeerländern gehören, besonders gut vor einem Herzinfarkt schützt.

Olivenöl

Olivenöl ist ein zentraler Bestandteil der Küche am Mittelmeer. Laut der Initiative "Herzbewusst", die unter anderen vom Bundesverband der niedergelassenen Kardiologen ins Leben gerufen wurde, ist es reich an ungesättigten Fettsäuren und Polyphenolen, die sich positiv auf unseren Cholesterinspiegel auswirken. Wie die Deutsche Herzstiftung auf ihrer Website schreibt, sinkt das Risiko für Ablagerungen in unseren Gefäßen, wenn unsere Blutfettwerte ausgeglichen sind. Außerdem hat Olivenöl antioxidative, entzündungshemmende und gerinnungshemmende Eigenschaften.

Hering, Makrele, Lachs oder Thunfisch

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) versorgen euch besonders fetthaltige Fische mit wertvollen Omega-3-Fettsäuren. In einer Analyse von mehr als 50 Studien, kam die DGE zu dem Schluss, dass Fische wie Hering, Lachs oder Makrele das Risiko für tödlichen Herzinfarkt, ischämischen Schlag­anfall und Fettstoffwechselstörungen mindern deutlich herabsenken kann. Deshalb empfehlen die Experten mindestens ein bis zweimal pro Woche Fisch zu essen. Neben Hering, Makrele, Lachs oder Thunfisch sind auch die einheimischen Süßwasserfische wie Forelle und Karpfen gute Lieferanten für langkettige Omega-3-Fettsäuren.

Hülsenfrüchte und Nüsse

Nicht nur Fisch, auch Hülsenfrüchte und Nüsse sind reich an ungesättigten Fettsäuren. Laut der "Assmann-Stiftung für Prävention" enthalten vor allem Cashew- und Macadamianüsse, Hasel- und Erdnüsse sowie Mandeln besonders viele ungesättigte Fettsäuren. Viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren findet ihr insbesondere in Paranüssen und Walnüssen, letztere sind zudem Lieferant wertvoller Omega-3-Fettsäuren. Durch Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen oder Erbsen nehmt ihr laut der Stiftung viel hochwertiges Eiweiß, viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe zu euch.

Viel Obst und Gemüse

Obst und Gemüse liefern euch wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Die DGE empfiehlt, jeden Tag zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse zu essen. Besonders empfehlenswert ist grünes Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl oder Feldsalat. Denn dieses enthält Nitrat, was unseren Blutdruck senken kann. Ebenso eignen sich Erdbeeren, Heidelbeeren oder Brombeeren um einen Herzinfarkt vorzubeugen. So zeigte beispielsweise eine Studie aus dem Jahr 2013 unter jungen Frauen, dass diejenigen, die mehr als drei Portionen Erdbeeren oder Heidelbeeren aßen, ein 34 Prozent geringeres Risiko hatten, einen Herzinfarkt zu erleiden, als die anderen Teilnehmerinnen.

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