Diese Solarzellen sind dünn wie Papier — sie könnten über eine Milliarde Menschen mit Strom versorgen

Christoph Damm
Heliatek gedruckte Solarzelle

Saubere Energiequellen gewinnen in unserem Leben eine immer größere Bedeutung. Gerade die Solartechnologie hat dabei eine wichtige Rolle gespielt — in nahezu jedem noch so kleinen Ort sieht man mittlerweile auf Dächern oder Feldern entsprechende Solarzellen.

Doch mit dem uns gewohnten Bild ist die Technologie noch lange nicht beendet. Gerade arbeiten Forscher und Firmen an gedruckten Solarzellen, die einige Vorteile gegenüber den Silizium-Wafern bieten. Die gedruckten Zellen sind flexibel, leicht, transparent, können farbig gestaltet und in verschiedenen Formen produziert werden.

Ganze Fassaden könnten mit dieser Art von Solarzellen ausgestattet werden

Diese Vorteile bieten beim Einsatz der gedruckten Zellen zahlreiche Möglichkeiten. „Es können ganze Fassaden mit diesen Zellen ausgestattet werden, wofür sie beispielsweise in die Wärmedämmung integriert werden“, erklärt Hans-Joachim Egelhaaf vom Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern) im Gespräch mit Business Insider. 

Kritikern, die von einer erhöhten Brandgefahr sprechen wollen, kommt der Experte direkt zuvor: „Das Material ist selbstlöschend.“ Doch noch läuft die Technologie erst an und ist noch nicht ins Bewusstsein der Industrie gelangt. Darum ist in Kitzingen bei Würzburg ein Gebäude geplant, das demonstrieren soll, wie diese Zellen in der Praxis genutzt werden könnten.

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