Diese sieben Künstler verdanken Dieter Bohlen ihre Hits

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Vom Chart-Hit bis zum Album: Modern-Talking-Mastermind und "DSDS"-Urgestein Dieter Bohlen hat schon zahlreichen Künstlern zu ihren Musikerfolgen verholfen.

Von Dieter Bohlen (63) kann man halten was man will, geschäftstüchtig ist er in jedem Fall. Das wird sich auch mit dem Aus der Zusammenarbeit von Bohlen und Vanessa Mai (25) nicht ändern, von dem die "Bild"-Zeitung gerade berichtet. Mai ist nur eine von vielen Künstlerinnen und Künstlern, mit denen Bohlen während seiner Karriere bereits zusammengearbeitet hat. Denn nicht nur die Musik von Modern Talking ("Cheri Cheri Lady") und Blue System ("Sorry Little Sarah") oder die Lieder von "Deutschland sucht den Superstar"-Gewinnern wie Alexander Klaws (34) und Beatrice Egli (29) gehen auf die Kappe des deutschen Pop-Titanen. Auch für diese Acts hat Bohlen bereits Musik produziert.

Andrea Berg

Seit dem 2010 erschienenen Album "Schwerelos" komponierte und produzierte Bohlen zahlreiche Lieder für die deutsche Schlagersängerin Andrea Berg (51). Von der Zusammenarbeit mit dem Mastermind war Berg zunächst allerdings nicht wirklich überzeugt. Ihre Plattenfirma war damals die treibende Kraft. Doch Bohlen konnte sie schnell überzeugen, wie Berg im Interview mit "hitparade.ch" erklärte - mit dem Song "Ich liebe Dich". "Wer so einen Song komponieren kann und solche Texte schreibt, der hat genau die Emotionalität, die ich brauche", lautete ihr Fazit.

Roy Black

Die deutsche Schlagerlegende Roy Black (1943-1991) arbeitete ebenfalls mit Dieter Bohlen zusammen - wenn auch nur für relativ kurze Zeit. "Rosenzeit", das letzte Album vor dem unerwarteten Tod Gerhard Höllerichs, so sein bürgerlicher Name, wurde von Bohlen produziert. Auf dem Longplayer sind unter anderem die Songs "Ich träume mich zu dir", "Was soll ich ohne dich oben im Himmel" und "Frag' Maria" enthalten.

Bonnie Tyler

Auch an mehreren Alben und Singles der Pop- und Rockröhre Bonnie Tyler (66) arbeitete Bohlen Anfang der 1990er Jahre mit, darunter an den Alben "Bitterblue", "Angel Heart" und "Silhouette in Red". Aus dieser Zusammenarbeit stammen unter anderem die Hits "Call me" und "Fools Lullaby".

Nino de Angelo

Der deutsch-italienische Schlagerstar Nino de Angelo (53) bezeichnete Bohlen erst kürzlich in einem Gespräch mit der "Bild"-Zeitung als "alten Freund". Die beiden arbeiteten 1989 zusammen an einigen Songs, darunter auch an "Flieger", mit dem de Angelo und Bohlen im gleichen Jahr den 14. Platz beim Eurovision Song Contest einheimsen konnten. Vielleicht gibt es bald zudem einen neuen gemeinsamen Hit der beiden. Dem Blatt verriet de Angelo über Bohlen auch: "Er liebt meine Stimme. Wir wollen wieder etwas machen."

Howard Carpendale

Zwar wurde Howard Carpendale (71) vor einigen Jahren von einem Sportreporter mit Dieter Bohlen verwechselt, eine erneute Zusammenarbeit der beiden, wie an den Songs "Here I go again" und "Sag ihm, dass du gehst", ist allerdings eher unwahrscheinlich. 2009 zog Carpendale ganz schön über Bohlen her - zumindest über dessen Fähigkeiten als Texter. Im Gespräch mit der Münchner "Abendzeitung" erzählte er damals: "Dieter Bohlen zum Beispiel schreibt englische Texte, die unvorstellbar sind, die sind grammatikalisch falsch, alles daran ist falsch! Die DJs sollten schon ein bisschen kritischer sein."

Roger Whittaker

Zu den musikalischen Komplizen Bohlens zählt auch der britische Liedermacher und Sänger Roger Whittaker (81), der Mitte der 1990er Jahre mehrere Songs mit dem Musikproduzenten aufnahm, die auf dem Album "Ein schöner Tag mit Dir" erschienen sind. Dazu zählen das gleichnamige Duett mit Aylin, "Samstag nachts" und "Hello Lady".

Yvonne Catterfeld

Nicht die letzte im Bohlen-Bunde ist Yvonne Catterfeld (37). Für die Schauspielerin und Sängerin produzierte er unter anderem das Lied "Für dich", von ihrem Debütalbum "Meine Welt" aus dem Jahr 2003 und "Du hast mein Herz gebrochen", für dessen Songtext unter anderem auch der Rapper Eko Fresh (34) mitverantwortlich ist. Die Songs wurden zu Catterfelds beiden ersten Nummer-eins-Hits und konnten sich jeweils für mehrere Monate in den Charts halten.

Foto(s): imago/Future Image