Diese Karte zeigt, was in Deutschland beim Thema Geld seit 30 Jahren falsch läuft

Business Insider Deutschland
Diese Karte zeigt, was in Deutschland beim Thema Geld seit 30 Jahren falsch läuft

Reicher Westen, armer Osten — das war jahrelang die gängige Sichtweise auf Deutschlands Sozialgefüge. Eine Studie zur finanziellen Absicherung im Alter zeichnet nun ein anderes Bild. 

Wie der „Vorsorgeatlas 2017“ von Union Investment, der Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken, zeigt, gibt es inzwischen eine Art Nord-Süd-Gefälle. Das heißt: Der Wohlstand in Deutschland unterscheidet sich auch zwischen dem Norden und Süden. 

Auf den ersten Blick wirkt der Süden ärmer. Denn dort erhalten Menschen im Verhältnis zu ihrem alten Bruttogehalt eine geringere gesetzliche Rente ausbezahlt.

Der Süden zahlt im Verhältnis weniger in die gesetzliche Rentenkasse

Dies liegt an einer Grenze, die den sperrigen Namen Beitragsbemessungsgrenze hat. Das Prinzip dahinter: Wer genug verdient, muss nur bis zu einer bestimmten Grenze in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. 

Der Beitrag, den er im Alter ausbezahlt bekommt, ist im Verhältnis zu seinem alten Lohn dann allerdings geringer. Wohlhabende Menschen, die nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze gezahlt haben, erhalten also im Verhältnis zu ihrem alten Lohn eine geringere Rente als ärmere Menschen. Im Süden erhalten die Menschen daher gemessen an ihrem alten Einkommen weniger gesetzliche Rente.

Weiterlesen auf businessinsider.de