Diese Hurrikan-Namen dürfen nicht mehr verwendet werden

Richten verheerende Schäden an: Tropische Wirbelstürme. (Bild: Getty Images)

Das vergangene Jahr war die schlimmste Hurrikan-Saison in den USA seit 2005. Nun wurde entschieden, dass die Namen Harvey, Irma, Maria und Nate von der Liste der Wirbelsturm-Namen gestrichen werden.

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat bekanntgegeben, dass jene vier Namen, die im vergangenen Jahr den heftigsten Hurrikanen zugeordnet wurden, ab sofort nicht mehr vergeben werden dürfen. In der Begründung heißt es, die Unwetter hätten „erhebliche Schäden“ verursacht. In der Tat beläuft sich der finanzielle Gesamtschaden aller Wirbelstürme 2017 auf fast 200 Milliarden Dollar.

Auf der Webseite des US-Hurrikanzentrums (NHC) wird erklärt: „Die Namen von Stürmen werden gestrichen, wenn sie so tödlich oder zerstörerisch waren, dass eine weitere Verwendung unsensibel wäre.“ Ersatznamen hat die WMO schon gefunden: Harold, Idalia, Margot und Nigel. Sie werden allerdings erst im Jahr 2023 zum Einsatz kommen.

Hurrikan Irma sorgte im September 2017 in Florida für Chaos. (Bild: Getty Images)

Die Benennung für Hurrikane erfolgt in den USA nach einem Listenprinzip. Für atlantische Hurrikane existieren sechs Listen mit je 21 Namen. Jedes Jahr kommt eine Liste zum Einsatz, was bedeutet, dass jede Liste alle sechs Jahre in Verwendung ist. Die Namensliste für 2018 wiederholt sich also wieder im Jahr 2024.

Harvey, Irma, Maria und Nate sind nicht die ersten Kandidaten, die gestrichen werden. Seit Beginn der Hurrikan-Listen im Jahr 1953 wurden bereits 86 Namen entfernt, darunter auch Katrina, Sandy und Ike. Denn auch dahinter stehen Wirbelstürme, die in den vergangenen Jahren große Schäden in Teilen der USA angerichtet haben.

2017 war in den letzten zwölf Jahren die schlimmste Hurrikan-Saison in den USA. Zwischen Mai und November wirbelten 17 Stürme über das Land – zehn davon hatten die Stärke eines Hurrikans.