Diese Bedingung stellte Pal Dardai Hertha BSC

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Diese Bedingung stellte Pal Dardai Hertha BSC
Diese Bedingung stellte Pal Dardai Hertha BSC

Für Hertha BSC war es eine Saison zum Vergessen!

Die Berliner gingen mit dem Anspruch in die Saison, sich für das internationale Geschäft zu qualifizieren, am Ende konnten sie sich jedoch nur knapp vor dem Abstieg retten. (Tabelle der Bundesliga)

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Ein wesentlicher Faktor für den Nichtabstieg war Pal Dardai, der die Profimannschaft im Januar übernahm.

Dardai: "Ich wollte nicht mein Gesicht verlieren"

Dardai verriet nun, dass er anfangs jedoch zögerte, das Angebot anzunehmen. "Ich hatte so einen schönen Job als Jugendtrainer und was ich von den Profis gesehen habe, war nicht gut. Sie haben immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Deswegen war das für mich schwer zu entscheiden. Ich wollte nicht mein Gesicht verlieren", wird Dardai vom Berliner Kurier zitiert.

Dardai entschloss sich, das Angebot anzunehmen – jedoch nur unter einer Bedingung: "Ich habe gesagt, okay, ich mach es. Aber ich gehe nicht in die Kabine und sage den Jungs, dass ich nur für dreieinhalb Monate hier bin. Dann fressen die mich auf. "

Aus diesem Grund verkündete die Hertha offiziell, dass der Vertrag bis 2022 laufe und Dardai aufgrund einer Klausel angeblich bis Saisonende 24 Punkte holen müsse. Tatsächlich ging der Vertrag jedoch vorerst nur bis Saisonende. Und der Trick funktionierte. "Ich habe einen Bonus. Das hat tierisch geholfen dieses Jahr. So konnte ich die Mannschaft schützen, während es andere Trainer vielleicht mehr abbekommen hätten", erklärte Dardai.

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Zukunft von Dardai offen

Daraus resultierend steht aber offenbar noch nicht endgültig fest, ob Dardai Cheftrainer bei Hertha BSC bleiben wird. Am Montag habe der Ungar um 17.00 Uhr ein Gespräch mit Sportdirektor Arne Friedrich. "Es wird sich zeigen, was passiert. Mein Job bei der Hertha ist sicher, solange ich nicht mit einem Union-Trikot über den Ku'damm laufe", bleibt Dardai gelassen.

In der neuen Saison würde Dardai sicherlich einiges umkrempeln Nach der enttäuschenden Saison legte er schonungslos den Finger in die Wunde: "Die wichtigste Lehre ist hart: Wir haben es am Schluss als Team geschafft. Aber in diesem Moment hat Hertha noch keine Mannschaft. Es gibt keine Stammelf, keine Achse", zitiert die BZ Dardai.

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"Vielleicht war es zu viel Taktik"

Der Wille sei dagewesen, der Kopf jedoch nicht. "Vielleicht war es zu viel Taktik, aber das kann nicht zu viel sein. Jede Mannschaft hat heutzutage so eine taktische Ausbildung, selbst in der dritten Liga", zeigte sich Dardai kritisch.

Eine positiven Aspekt zieht Dardai aus der Katastrophen-Saison dennoch: "Gott sei Dank haben wir das am Ende als Team geschafft. Das ist das Beste, was die Jungs lernen können: Wie man als Team arbeitet, einer für den anderen. Es war wirklich sehr hart und sehr schwer."

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