Dies ist eine der unheimlichsten Städte der USA

In dem beschaulichen Städtchen Ellicott City treiben angeblich zahlreiche Geister ihr Unwesen. (AP Photo/Gail Burton)

Eine charmante Altstadt, beschauliche Bilderbuchstraßen und eine Menge Spuk: Ellicott City im US-Staat Maryland wird angeblich von zahlreichen Geistern heimgesucht.

Eigentlich ist Ellicott City im US-Bundesstaat Maryland mit seinen 65.000 Einwohnern ein ganz gewöhnliches und beschauliches amerikanisches Städtchen. Im Jahr 1772 gegründet wurden die Bewohner der Stadt jedoch Zeugen einiger Tragödien, von denen zahlreiche Überschwemmungen und Unwetter mit Todesopfern nur der Gipfel sind.

Angeblich sollen überall in Ellicott City die Geister tragisch verstorbener Einwohner herumirren und die Stadt damit zu einem der Spuk-Hotspots von Maryland machen.

Besonders viele Legenden ranken sich um die Lilburn Mansion. Die 160 Jahre alte Villa soll von den Geistern der Familie Hazelhurst heimgesucht werden, die das Haus nicht nur als Erste bewohnte, sondern auch darin starb. 1923 zerstörte ein Feuer Teile des Herrenhauses, heute kann man die Räumlichkeiten via Airbnb mieten.

Schritte in den alten Gemäuern zu hören?

Ähnlich gruselig geht es in der Villa „Mt. Ida“ zu, die ursprünglich für einen der Enkelsöhne des Stadtgründers Andrew Ellicott gebaut wurde. Während zahlreiche Familien das Haus bewohnten, und einige von ihnen auch dort starben, soll vor allem Hausherrin Ida Tyson selbst dort noch als Geist mit klirrendem Schlüsselbund ihre Runden drehen.

Auch das Hayden House soll von früheren Bewohnern heimgesucht werden. Mehrere Familien, die in den vergangenen Jahren dort wohnten, berichteten von Lampen, die sich von selbst ein- und ausschalteten, sowie Schritten, die jederzeit zu hören waren.

Auch im Haus von Sarah Lombardi scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen…

Die historische Feuerwache der Stadt soll von den Geistern früherer Feuerwehrmänner heimgesucht werden. Angeblich hört man in den Hallen der Wache das Getrampel von Stiefeln und Türen sollen sich von alleine schließen.

Von der früheren Mädchenschule, dem Patapsco Female Institute, sind heute nur noch Ruinen übrig. Doch zahlreiche Besucher geben an, dort Erscheinungen eines jungen Mädchens in einem langen weißen Gewand gesichtet zu haben. Einige der damaligen Schülerinnen sollen während harter Winter an einer Lungenentzündung gestorben sein, der Geist von einer von ihnen, Annie Van Derlot, hat die Schule anscheinend nie verlassen.

Geister-Stadt? Den Touristen gefällt’s jedenfalls

Auch in zahlreichen anderen Gebäuden von Ellicott City soll Übernatürliches vor sich gehen, Gegenstände sollen sich von selbst bewegen oder Geister gesichtet worden sein. Auch die 7 Hills Road ist Gegenstand eines Mythos: Befährt man um Mitternacht den siebten Hügel der Straße, wird man angeblich von einem Geisterauto verfolgt, das aus dem Nichts erscheint.

Die Bewohner der Stadt selbst profitieren von dem Spuk: Für Grusel-Touristen werden zahlreiche Touren rund um die heimgesuchten Orte angeboten. Trip Advisor zählt Ellicott City zu den besten US-Ausflugszielen an Halloween, neben dem legendären 10.000-Seelendorf Sleepy Hollow mit seinem kopflosen Reiter und der Hexenstadt Salem in Massachusetts.

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