Diego Maradona: Weltweite Trauer um verstorbenen Maradona

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Buenos Aires. Der weinende River-Plate-Anhänger, der von verfeindeten Boca-Juniors-Fans tröstend in den Arm genommen wird. Hunderte Argentinier, die am blauweiß erleuchteten Obelisken inmitten von Buenos Aires gleichgesinnt singen. Das Antlitz Diego Maradonas auf einer Hauswand in Neapel im Schein bengalischer Feuer. Zwei Städte, nein, die Welt ist seit Mittwoch in Schmerz und Trauer um den größten Fußballer einer Epoche vereint.

Am Tag danach pilgerten Trauernde weit vor Toröffnung um acht Uhr zur Casa Rosada, dem rosafarbenen Präsidentenpalast in Argentiniens Hauptstadt. Tausende, die Regierung rechnet mit einer Million, wollen sich von ihrem dort aufgebahrten, an einem Herz- und Atemstillstand verstorbenen Idol verabschieden. Auf dem Balkon der Residenz hatte sich Maradona 1986 als Weltmeister feiern, aber auch 1990 nach dem verlorenen Finale gegen Deutschland trösten lassen.

Weggefährten nach Maradonas Tod ihre Trauer

„Es ist unheimlich schade, unfassbar traurig. Er war ein begnadeter Fußballer“, sagte Franz Beckenbauer bei Sport1. Der 75-Jährige war 1986 und 1990 Teamchef der deutschen Nationalmannschaft in den WM-Endspielen gegen Argentinien mit Maradona. Für Beckenbauer war der Argentinier „ein Künstler, ein Tänzer, ein Genie der damaligen Zeit, in den 1970er- und 1980er-Jahren der beste Fußballer der Welt.“

Für Ciro Ferrara, Maradonas ehemaligen Mitspieler beim SSC Neapel, war er schlicht „der Größte, die Sonne inmitten des Universums. Er war ein Gott, doch keiner war menschlicher als ...

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