Diebstahl: Apple-Mitgründer Steve Wozniak wurden Bitcoins gestohlen

Entwickelte mit dem Apple I den ersten PC: Steve Wozniak. (Bild: AP Photos)

Das Bitcoin-Fieber macht auch vor den Superreichen nicht halt: Tech-Guru Steve Wozniak investierte schon früh in die Kryptowährung. Doch dann musste er eine leidvolle Erfahrung machen: Der Multimillionär fiel im Netz auf Trickbetrüger herein.

Über ihre Finanzen reden die Wohlhabenden meist nur unter sich. In der Öffentlichkeit schweigen sich die meisten Millionäre über ihre Vermögenssituation gerne aus. Nicht so Steve Wozniak. Der Mitgründer von Apple verriet der Zeitung „The Economic Times“ beim Global Business Summit in Neu-Delhi, dass er einen monetären Rückschlag einstecken musste.

Bei einem Handel mit der Digitalwährung Bitcoin wurde das Computergenie dreist abgezockt. Sieben Bitcoins wurden dem 67-Jährigen gestohlen. „Jemand kaufte sie mir online ab und bezahlte mit Kreditkarte“, erzählte Wozniak frei von der Leber weg. Den Betrug bemerkte er zu spät: „Die haben die Kreditkartenzahlung storniert. So einfach ging das!“

Wozniak fand kaum Verwendungsmöglichkeiten für seine Bitcoins. (Bild: AP Photos)

Es habe sich außerdem um eine gestohlene Kreditkarte gehandelt, dies zurückzuverfolgen sei unmöglich, so Wozniak. Er erzählte, dass er vor Jahren beim Preis von 700 Euro in den Handel mit Bitcoins eingestiegen sei. Aber nicht, um zu investieren, sondern als Experiment. „Ich hatte sie, um eines Tages ohne Bargeld, Kreditkarten und Portemonnaie reisen zu können.“

Er habe sich angeschaut, welche Hotels und Einrichtungen Bitcoins akzeptieren. Er habe auch versucht, im Internet damit einzukaufen und Bitcoins zu tauschen. Doch Wozniak zeigte sich enttäuscht: „Es ist noch immer sehr schwer.“ Inzwischen hat er alle Bitcoins bis auf einen wiederverkauft. Warum? „Ich wollte mir nicht jeden Tag die Preisschwankungen ansehen.“

Übrigens: Heute wären die sieben gestohlenen Bitcoins, um die Wozniak erleichtert wurde, rund 70.000 Euro wert.