Die versteckte Gefahr hinter der Benutzung des kostenlosen Hotel-WLANs

Im Urlaub will man mit einem Cocktail in der Hand entspannen und wenn Sie so wie wir sind, dann befindet sich in der anderen Hand Ihr iPad und sie schauen dabei Netflix am Pool.

Und während es verlockend ist, gleich nach dem Check-in an der Rezeption das kostenlose WLAN des Hotels zu nutzen, sollten Sie eventuell genauer hinschauen, welches Netzwerk Sie da verwenden.

Laut einem Bericht der „Today“ Show in den USA erstellen Hacker immer öfter falsche kostenlose WLAN-Konten, die sie dann einsetzen, um all ihre persönlichen Daten zu stehlen.

Eine Untersuchung der „Today“ Show enthüllte, warum Sie es sich gut überlegen sollten, bevor Sie das Hotel-WLAN benutzen. Bild: Getty Images
Cyber Security Experte Jim Stickley machte im Grand Fiesta Americana Hotel in Cancun, Mexiko, ein Experiment. Bild: Today Show/NBC

Hacker erstellen ein Fake-WLAN mit einem sehr ähnlich klingenden Namen wie dem, den das Hotel verwendet.

Cyber Security Experte Jim Stickley machte im Grand Fiesta Americana Hotel in Cancun, Mexiko, ein Experiment.

Jim saß am Pool des Hotels, wo das WLAN den Namen FiestaRewards hatte.

Dann erstellte er ein Fake-WLAN namens FiestaRewards Pool, um zu zeigen, wie einfach es ist, Leuten vorzutäuschen, dass dies das echte WLAN ist.

Innerhalb weniger Minuten erkannte sein Gerät zwei Leute am Pool, die sich für das Fake-WLAN entschieden hatten, weil sie dachten, dies sei das schnellere Hotel-WLAN am Pool.

Jim sah dabei zu, wie die Urlauber ihre Social Media Konten checkten und Online-Shopping-Webseiten aufriefen, sich bei ihren Banken und ihren E-Mail-Konten einloggten.

Jim konnte alles sehen, was die Hotelgäste auf ihren Handys taten. Bild: Today Show/NBC

Anschließend machte sich der Reporter Jeff Rossum auf die Suche, um die Leute ausfindig zu machen und sie zu warnen, dass sie gehackt wurden.

„Das macht mir Angst“, sagte eine Frau, als Jeff ihr mitteilte, dass der Sicherheitsexperte genau sehen kann, was sie auf ihrem Handy tut.

Zur Frage, wie man seine Informationen online privat halten kann, empfiehlt der Reporter, das eigene Internet zu benutzen, wenn man sensible Bank- oder Logindaten für das E-Mail-Konto eintragen muss.

Es wird auch empfohlen, den Haken bei „automatisch verbinden“ zu entfernen und alle paar Stunden auf „Netzwerk vergessen“ zu klicken.