Die verrücktesten Dinge, die Angestellte versuchten, als Spesen abzurechnen

Die Spesenabrechnung in der Arbeit ist eine strategische Angelegenheit. Abgesehen davon, dass man immer Belege vorweisen muss, gibt es normalerweise auch einige Beschränkungen hinsichtlich dessen, wie viel man für Reisen, Essen und andere Dinge ausgeben darf. Und während sich die meisten Angestellten an die Vorschriften halten, ergab eine neue Umfrage, dass viele versuchen, das System auszutricksen.

Im Dezember 2017 befragte Certify, ein Unternehmen für Spesenabrechnungen, über 375 Business-Reisende zu ihren verrücktesten arbeitsbezogenen Ausgaben. Und glauben Sie es oder nicht, ein CIO eines Unternehmens versuchte einmal, die Ausgaben in Höhe von umgerechnet 5.267 Euro für einen Helikopterflug zur Arbeit als Spesen abzurechnen. Der CIO behauptete, der Helikopter sei gechartert worden, um rechtzeitig zu einem Termin mit einem Kunden zu erscheinen, aber das Unternehmen lehnte die Erstattung der Kosten trotzdem ab. Vielleicht wäre Uber eine erschwinglichere Wahl gewesen.

Ein anderer Angestellter konnte den Kauf eines Gleitdrachens abrechnen. Ja genau, der Schatzmeister eines Unternehmens sagte, sie konnten einen 1.620 Euro teuren Gleitdrachen absetzen, indem sie erklärten, die wollten eine „Scheidung verhindern“. Wir sind uns zwar nicht ganz sicher, wie ein Gleitdrachen eine Ehe retten kann, aber wir glauben ihnen mal.

Ein Überblick über die seltsamen Dinge, die Angestellte versuchten, als Spesen abzurechnen. (Certify)

Andere genehmigte Ausgaben waren zum Beispiel 109 Euro für 40 Kilo Käse, 717 Euro für eine Lederhose, die an einem Bürotisch beschädigt wurde und 24 Euro für eine Autowäsche, weil ein anderer Mitarbeiter auf das Auto gespuckt hatte – im letzten Szenario scheint es so, als seien diese Reinigungskosten das Mindeste, was das Unternehmen tun konnte.

Zusätzlich zu ausgefallenen Käufen versuchten manche Angestellte, die Vorschriften in ihrem Sinne auszulegen. Zum Beispiel versuchte ein Angestellter, eine 40 Euro teure Massage abzusetzen – anstelle der erlaubten 40 Euro Essenkostenpauschale pro Tag. Ging das durch? Nein. Aber wir respektieren den Einfallsreichtum.

Von den befragten 375 Angestellten arbeiteten 33 % in Unternehmen mit über 1.000 Angestellten.

Brittany Jones-Cooper