Die vernichtendsten Kritiken zu „Fifty Shades of Grey 3 – Befreite Lust“

Der dritte Teil von „Fifty Shades of Grey“ lässt die Kinokassen klingeln – die Kritiker sind allerdings wenig begeistert. (Bild: Rex Features)

Seit wenigen Tagen läuft der letzte Teil der „Fifty Shades of Grey“-Trilogie in den Kinos. Die internationale Presse ist von dem Film alles andere als begeistert.

Seit der Erstausstrahlung des ersten Teils im Jahr 2015 hagelt es für „Fifty Shades of Grey“ Kritik: Zwar konnten mit den ersten beiden Filmen der Trilogie weltweit 952 Millionen Dollar eingespielt werden, viele Zuschauer bemängelten jedoch die schwache, wirklichkeitsferne Handlung sowie die Romantisierung veralteter Rollenbilder rund um Unterwerfung und einen krankhaften Kontrollzwang.

Auch „Fifty Shades of Grey 3 – Befreite Lust“, das große Finale der Filmreihe um Christian Grey (Jamie Dornan) und Anastasia Steele (Dakota Johnson), kann die internationale Presse wenige Tage nach Kinostart nicht überzeugen. Ungeachtet dessen, dass das Erotikdrama laut „Filmstarts.de“ in Deutschland den bislang erfolgreichsten Neustart des Jahres 2018 hinlegte – viele Kritiker finden harte Worte.

Jamie Dornan und Dakota Johnson spielten in der Trilogie das Paar Anastasia Steele und Christian Grey. (Bild: AP Photo)

Hier eine Auswahl der Kritiken von Filmexperten, die wenig bis gar nichts mit „Fifty Shades of Grey 3“ anfangen konnten.

Martin Schwickert, „Augsburger Allgemeine“
„Die Dauererregung der Liebenden setzt jedoch erhebliche voyeuristische Ermüdung frei und kann nicht über die kommerzielle Lieblosigkeit des Unternehmens hinwegtäuschen…“

Peter Travers, „Rolling Stone“
„Es gibt keinen Film, nur eine Reihe von Hochglanz-Szenen, denen gar die vulgäre Aufladung von echten Pornos fehlt.“

Andreas Staben, „Filmstarts.de“
„Immer wieder kippt die Waage in Richtung seifenopernhafter Maß- und Hemmungslosigkeit, davon ist der Psycho-Krimi noch stärker betroffen als die Liebesgeschichte.“

Katja Belousova, „Welt“
„Liebe Mitfrauen: Schaut euch diesen Film genau an! Nehmt euch ein Beispiel! Werdet endlich wieder unmündig und abhängig!“

Jordan Hoffman, „Vanity Fair“
„Die kurzlebige Natur dieser Filme, deren schwache Plots kaum die geltende Definition von Spielfilmen erfüllen, schwindet immer weiter bis nur noch die Essenz übrig ist: Lachhafte Sex-Szenen und Luxusgüter.“

Im ersten Teil der „Fifty Shades of Grey“-Reihe kommt Anastasia Steele mit Christian Grey zusammen. Im finalen Film heiratet das Paar. (Bild: ddp Images)

Philipp Bovermann, „Süddeutsche Zeitung“
„Die Choreografie aus Lust, Macht und Begehren, innerhalb derer er das Biest, sie nur die Schöne war, gerät aus dem Schwung. Deshalb zeichnet den dritten Teil eine ungeheure Verpeiltheit aus.“

Anne Haeming, „Spiegel“
„Wenn sich Filmtrilogien von Folge zu Folge steigern, dann gilt das für Teil drei der Pseudo-Sadomaso-Story ‘Shades of Grey’ auf allen Ebenen: die Rollenklischees noch widerwärtiger, die Sexszenen noch erwartbarer, die Handlung noch egaler.“

Robbie Collin, „The Telegraph“
„Dies ist ein Film, in dem eine der emotional-detaillierteren Performances von einem produktplatzierten Audi stammt.“

Janna Fleddermann, „TV Movie“
„Trauriger- oder vielleicht auch glücklicherweise ist der letzte ‘Fifty Shades of Grey’-Teil mit dieser mittelmäßigen Leistung der beste der Reihe – was ihn noch lange, lange nicht gut macht.“

Georg Leyrer, „Kurier“
„Man will währenddessen immer wieder das Safeword rufen, jenen Begriff, den die, die auf Schmerzen beim Sex stehen, ausmachen, um die Sache zu beenden, wenn sie zu weit geht.“

Seht hier den Trailer zu “Fifty Shades of Grey – Befreite Lust”:

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