„Die USA sind jetzt eine tragische Idioten-Komödie“ – Robert De Niro teilt gegen Trump aus

Robert De Niro hat sich in der Vergangenheit immer wieder negativ über die Trump-Administration geäußert. (Bild: AP Photo)

Bei einer Rede an der Brown University im US-amerikanischen Bundesstaat Rhode Island teilte Schauspiel-Ikone Robert De Niro ordentlich gegen US-Präsident Donald Trump aus.

Die USA waren bis vor Kurzem noch ein „inspirierendes, erhebendes Drama“. Unter der Trump-Präsidentschaft sei das Land allerdings zu einer „tragischen Idioten-Komödie“ verkommen, so De Niro.

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Er schaue nur noch CNN, um „über den Idioten informiert zu bleiben“, zitiert „Daily Mail“ den Schauspieler. Den Absolventen der Universität gab De Niro einen Rat: „Werdet nicht berühmt, nur, um berühmt zu sein. Wir haben einen Präsidenten, der deswegen im Amt ist, weil er in einer dieser [Reality-] Shows war“, so der 73-Jährige. „Und wo hat
uns das hingeführt? […] Wir befinden uns in einem Albtraum“.

Vom Drama zur Idioten-Komödie: De Niro sieht die USA in einem „Albtraum“ gefangen. (Bild: AP Photo)

Trump habe damals versprochen, das System aufzurütteln. „Und weißt du was, jetzt hast du es aufgerüttelt, Freundchen. Du hast es wirklich toll aufgerüttelt. Aber jetzt müssen wir in die Wirklichkeit zurückkehren“, so De Niro, ehe er sich an die Uniabsolventen wandte: „Und ihr müsst das machen. Das ist alles, was ich sagen kann. Wir natürlich auch. Aber ihr vor allem. Es ist eure Zukunft!“

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Dass De Niro kein großer Fan des US-Präsidenten ist, hatte er schon im US-Wahlkampf mehrfach unmissverständlich deutlich gemacht. Im Oktober sagte er in einem mittlerweile berüchtigten Video: „Ich meine, er ist so unfassbar dumm. Er ist ein Punk, ein Hund, ein Schwein. Colin Powell hat es am besten gesagt: Er ist ein nationales Desaster. Er ist eine Peinlichkeit für dieses Land. Es macht mich so wütend, dass dieser Narr, dieser Volltrottel da hinkam, wo er heute ist.“ Daraufhin setzte De Niro zum oft zitierten Satz an: „Er erzählt, wie er gern Menschen ins Gesicht schlagen würde? Nun, ich würde ihm gern ins Gesicht schlagen!“

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