„Die Toten Hosen“ setzen Zeichen gegen Fremdenhass

„Die Toten Hosen“ setzen sich für den Schutz von Flüchtlingen ein. (Bild: AP Photo)

Rockstar Campino arbeitet mit der deutschen Menschenrechtsorganisation Pro Asyl zusammen. Bei einem Konzert sprach er sich für Offenheit und ein friedliches Miteinander aus.

„Die Toten Hosen“-Frontmann Campino ist bekannt dafür, offen über seine politischen Ansichten zu sprechen. Unter anderem äußerte er sich kritisch zur AfD und gab ein Überraschungskonzert bei einer Anti-Pegida-Demonstration. Nun setzte der Musiker auch bei einem Konzert in München ein Zeichen gegen Fremdenhass.

Campino arbeitet seit vielen Jahren mit Pro Asyl zusammen. (Bild: AP Photo)

Laut „Huffington Post“ wurde vor der Show ein Video gezeigt, in dem brennende Flüchtlingsheime und Flaggen schwenkende Neonazis zu sehen waren. „Jeder Einzelfall zählt“, war die Botschaft an die Konzertbesucher. Die Aufzeichnungen stammen von der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl. Mit der Antirassismus-Kampagne soll „Hass und Vorurteilen“ entgegengetreten werden.

Pro Asyl setzt sich seit Jahren für den Flüchtlingsschutz ein, dokumentiert Menschenrechtsverletzungen und versucht, Flüchtlingen zu helfen, indem rechtliche sowie soziale Fragen geklärt und Kontakte zu Beratungsstellen vermittelt werden. 2013 übergab die Organisation gemeinsam mit der Band „Die Toten Hosen“ dem Bundestag eine Liste mit 30.000 Unterschriften von Menschen, die sich für eine humane Flüchtlingspolitik aussprechen.

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