Die Simpsons: Serienautor lüftet Geheimnisse rund um TV-Familie

Victoria Timm
Freie Autorin für Yahoo Kino

Seit 30 Jahren sind die Simpsons die beliebteste Cartoon-Familie der Welt. Nun lüftet ein Autor der Serie einige heiß diskutierte Mysterien rund um die gelbe Familie.

Warum sind die Simpsons eigentlich gelb? Woher kommt ihr Familienname? Und gibt es eigentlich Promis, die einen Gastauftritt ablehnten? Das sind nur einige Fragen, die Fans der international prominenten Cartoon-Familie rund um Familienoberhaupt Homer und Ehefrau Marge Simpson so beschäftigen.

Einer, der diese Fragen beantworten kann, ist Mike Reiss. Er ist als Autor der Serie seit den Anfangstagen 1989 mit an Bord. In seinem Buch „Springfield Confidential: Jokes, Secrets, and Outright Lies from a Lifetime Writing for The Simpsons“ lüftet Reiss einige der Geheimnisse rund um die Einwohner der (fiktiven) Stadt Springfield.

Darum sind die Simpsons gelb

Die Farbwahl der Simpsons ist leicht erklärt: „Bart, Lisa und Maggie haben keinen Haaransatz – da gibt es keine Linie, die ihre Haut von ihren Haaren trennt“, so der Autor. „Deswegen haben sich die Trickzeichner für die Farbe gelb entschieden – sie ist irgendwie Haut, irgendwie Haar.“

Die Simpsons (hier im Kinofilm „Die Simpsons – Der Film“) begeistern ihre Fans seit drei Jahrzehnten. (Bild: Moviestore/REX/Shutterstock)

Daher kommt der Name

Auch hinter dem Familiennamen steckt mehr als nur Zufall. „Man sieht den ersten Teil des Familiennamens, The Simps, bevor man den Rest des Wortes sieht“, so Reiss. Das Wort Simps sei eine Anspielung: „Nun, ‚Simps’ ist die Kurzform von ‚Simpletons’ – dummen Menschen – genau wie die, die man danach in der Show sehen wird.“

Die Inspiration für die Charaktere fand der Simpsons-Schöpfer Matt Groening in seiner eigenen Familie. Seine Eltern waren seine Vorlage für Homer und Marge, Lisa und Maggie benannte Groening nach seinen Geschwistern.

„The Boss“ hatte keine Lust auf einen Gastauftritt. (Bild: Owen Sweeney/Invision/AP Photo)

Nicht alle Promis zieht es nach Springfield

Während sich bei den Simpsons zahlreiche prominente Gaststars die Ehre gaben und ihren Cartoon-Avataren ihre Stimmen liehen, gab es auch Promis, die eine Teilnahme absagten: So versuchten die Serienmacher mehrmals, Bruce Springsteen für eine Gastrolle zu gewinnen – vergeblich: der „Boss“, so Springsteens Spitzname, wollte nicht. Auch Tom Cruise hatte keine Lust – genau wie die australischen Schauspieler Liam und Chris Hemsworth.

Wie die Website „Gothamist“ berichtet, erzählt Reiss auch von weniger geglückten, nicht umgesetzten Ideen für die Serie: Zum Beispiel wollte Serienschöpfer Matt Groening in der letzten Folge aufdecken, dass der Clown Krusty in Wirklichkeit Homer ist.