Die Po-Formel: Das perfekte Hinterteil lässt sich mathematisch berechnen

Beyoncé hat (natürlich) den perfekten Po – mit einem Hüftverhältnis von 0,7. (Bild: AP Photo)

0,7 – so lautet das Ergebnis der Formel, die den perfekten Po bestimmen soll. Das zumindest fanden Forscher in einer Studie heraus, die in einem Journal für plastische Chirurgie veröffentlicht wurde.

Der perfekte Po: Fast jeder möchte ihn haben, viele arbeiten sehr hart dafür. Wiederum andere lassen sich mit Hilfe von plastischer Chirurgie zum Wunsch-Hinterteil verhelfen. Doch wie sieht ein optimaler Po aus? Das haben Forscher nun in einer Studie herausgefunden, indem sie eine mathematische Formel entwickelten. Bei der Antwort handelt es sich um eine einzige Zahl: Die 0,7.

Die Zahl 0,7 beschreibt im Falle des perfekten Pos das Größenverhältnis zwischen dem schmalsten und üppigsten Punkt der Hüfte. Diese ergibt sich aus einer Formel: Der perfekte Frauenpo kommt bei einem Hüftverhältnis von sieben zu zehn heraus. Das heißt: An ihrem schmalsten Punkt soll die Hüfte einen 0,7 Mal geringeren Umfang haben als an den Pobacken.

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Ähnliche Ergebnisse wurden bereits in anderen Studien gefunden – zuerst 2008 von einer amerikanischen Forscherin anhand von Playboy-Motiven, sowie 2010 von einem Neuseeländischen Forscher mit einer unter Männern durchgeführten Befragung.

Europäer bevorzugen weniger kurvige Pos – etwa den von Model Rosie Huntington-Whiteley. (Bild: AP Photo)

Bestätigt wurde die Zahl bei dieser Studie, indem 583 Schönheitschirurgen und 450 Menschen über ihre Meinung zum perfekten Frauenkörper befragt wurden. Dabei wurden ihnen verschiedene Variationen von Hüft-Taillen-Größenverhältnissen gezeigt, die bei einem Model mit Hilfe von Photoshop simuliert wurden. Fast 40 Prozent der Befragten wählten das Bild des Models mit einem Verhältnis von 0,7 aus.

Dabei gab es einige geographische Unterschiede. So stimmten die Befragten aus Lateinamerika eher für kräftige Hinterteile (sodass das Idealverhältnis auf 6 zu 10 schrumpft), während Europäer auf möglichst wenig Kurven setzten. Ob eine Zahl zwischen 0,6 und 0,8 allerdings festlegen kann, was ästhetisch ist, ist fraglich. Schließlich kommen Hinterteile in den verschiedensten Formen, die mit Messbändern nichts zu tun haben. Übrigens: Eine Studie zu Männerpos gibt es bisher nicht.

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