Diddl-Maus: Alte Produkte sind heute begehrte Sammlerstücke

2014 wurde die Herstellung von Diddl-Produkten eingestellt. (Bild: Instagram/@diddl_original)

Die Zeit, in der die Diddl-Maus in keinem Kinderzimmer fehlen durfte, ist lange vorbei. Einfach wegschmeißen sollte man die alten Plüschtiere und Sammelblöcke jedoch nicht.

Wer in den Neunzigern aufgewachsen ist, kennt sie garantiert: die Diddl-Maus. Kaum ein Kinderzimmer, in dem nicht wenigstens ein Teil der weißen Maus mit den großen Ohren und Füßen vorkam – egal ob Plüschtier, Sammelblock oder Stift. Die Produkte rund um die Kult-Comicfigur waren nicht nur beliebte Geburtstagsgeschenke: Blätter, Karten und Sticker wurden auch auf dem Schulhof getauscht und gesammelt.

Seit Anfang der 2000er nahm die Popularität von Diddl jedoch enorm ab. Nachdem das Unternehmen Depesche 2014 die Herstellung von Diddl-Produkten einstellte, versucht Zeichner Thomas Goletz seit 2016 mit einem eigenen Shop, den Hype um die Comic-Maus wiederzubeleben. Doch nicht nur mit neuen Diddl-Produkten lässt sich Geld verdienen: Auch alte Figuren und Blöcke, die eventuell noch im Keller oder auf dem Dachboden verstauben, können Sammlern viel wert sein.


Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, sollen etwa Plüschtiere mit Originaletikett noch bis zu 50 Euro einbringen können. Für bestimmte Sammelblöcke könne man gar bis zu 300 Euro bekommen. Neue Sammelblöcke kosten im offiziellen Diddl-Shop aktuell zwischen 1,50 Euro und 3,95 Euro. Für aktuelle Plüschfiguren werden je nach Größe 29,95 Euro bis 49,95 Euro verlangt.

Nach Angaben der Tageszeitung seien vor allem kleinere Produkt-Sets, bestehend aus mehreren Tassen, Magneten, Figuren oder Blöcken unter Sammlern beliebt. Diese bringen meist Summen im zweistelligen Bereich ein. Neben eBay sind dabei vor allem Flohmärkte geeignet, um interessierte Käufer zu finden. Wie bei allen Sammelobjekten gilt: Je besser erhalten und seltener ein Stück ist, desto mehr Geld kann es einbringen.