DHL-Personalexpertin: Diese Fragen stellen nur herausragende Bewerber

Marleen Stollen
Myriam Brachinger

Die Trainee-Programme der Deutsche Post DHL Group sind äußerst beliebt und hart umkämpft. Der Grund: Teilnehmer erhalten nicht nur Einblicke in das gesamte Unternehmen, haben Gelegenheit zu einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt und werden anschließend individuell auf ihre Zielposition vorbereitet.

Das Unternehmen sieht es zudem als seine Aufgabe an, die neuen Mitarbeiter beim Aufbau eines persönlichen Netzwerks zu unterstützen. Jedem Trainee wird dafür eine Führungskraft als sogenannter Sponsor zugewiesen. Dieser macht den Aufbau des Netzwerks „seines“ Trainees zu seiner persönlichen Aufgabe. 

Führungskräfte gewähren Zugang zu ihrem persönlichen Netzwerk

„Wir sind ja ein sehr großes Unternehmen. Teil des Geheimnisses, bei uns gut zurecht zu kommen, ist es, ein gutes Netzwerk zu haben. Deswegen legen wir sehr großen Wert darauf“, sagt Myriam Brachinger, Senior Expertin Talentmanagement der Deutsche Post DHL Group, im Gespräch mit Business Insider Deutschland. „Unsere Führungskräfte sind sehr gut vernetzt und wir bitten sie, den Trainees Zugang zu ihrem Netzwerk zu gewähren.“

Aus diesem Grund hat die DPDHL-Group auch zwei feste Einstiegstermine, zu denen alle neuen Trainees beginnen. „Wenn 20 Trainees zusammen anfangen, ist das ja schon der erste Schritt in ein Netzwerk. Außerdem bauen wir ein jahrgangsübergreifendes Netzwerk auf. Ein Alumnus übernimmt eine Buddy-Funktion für einen Trainee, der gerade einsteigt. Dieser hat dadurch direkt Zugang zu einem kompletten Jahrgang. Und so multipliziert sich das“, erklärt Brachinger.

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