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"Passte nicht so ganz": Verwirrung vor deutschem Spiel

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat gegen Außenseiter Algerien wie erhofft alles im Griff gehabt.

Die DHB-Auswahl, die das Hauptrunden-Ticket und den Gruppensieg bereits in der Tasche hat, führt mit 16:9 zur Pause und glänzte dabei vor allem in der Defensive. So erlaubten sie von der dritten bis zur 13. Minute keinen einzigen Treffer. Das Spiel endete mit einem 37:21-Erfolg. (Das Spiel zum Nachlesen im Liveticker)

Die deutsche Mannschaft präsentierte sich sehr agil in der Abwehr und stellte den Gegner auch mit der 3:2:1-Deckung vor enorme Probleme. Dank einfachen Ballgewinnen konnten sich Juri Knorr und Co. so komfortabel absetzen.

Kurz vor der Partie hatte das DHB-Trikot für Aufsehen gesorgt. So kam die Mannschaft mit dem weißen Trikotsatz zum Spiel, sollte jedoch eigentlich in Schwarz spielen, da Algerien in Weiß auflief. „Normalerweise gibt es eine technische Besprechung, wo auch immer klar geregelt wird, wer welche Trikotfarbe trägt“, schilderte Experte Sven-Sören Christophersen beim ZDF.

Trikot-Vorfall bei WM: DHB-Stars mit „witziger Geschichte“

Der im Spielplan Erstgenannte (in diesem Fall Algerien) dürfe sich die Farbe aussuchen: „Eigentlich sollte sowas vorher klar geregelt sein.“

Auch bei den Spielern war die Verwunderung groß. „Wir dachten, wir spielen in Weiß. Wir kommen nach dem Warmmachen rein, sind alle schon im Tunnel und dann heiß es auf einmal: Alle Schwarz anziehen. Das passte nicht so ganz“, erklärte Rune Dahmke auf SPORT1-Nachfrage. Groß gestört hat es nicht: „Wir haben das aber auf die leichte Schulter genommen und relativ schnell wieder den Fokus gefunden. Es ist ja irgendwie auch eine witzige Geschichte.“

Simon Ernst nahm diesen spontanen Wechsel im SPORT1-Interview ebenfalls mit Humor: „Das ist eine Sache von 20 Sekunden, sich kurz die Trikots zu wechseln. Von daher alles easy.“ Zumal er ergänzte: „Wir haben da auch keine Vorliebe für eine Farbe.“

Handball-WM: Deutschland will in Hauptrunde bestehen

Der Fokus richtet sich nun aber auf die nächsten Spielen. Schließlich gilt: Nur wenn alle 16 Akteure ihre Leistung abrufen, darf sich Deutschland in der Hauptrunde Chancen auf die K.o.-Runde ausrechnen. Die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) nimmt 6:0 Punkte in die Partien gegen Norwegen mit Kiels Superstar Sander Sagosen und die Niederlande mit.

Erster von den drei deutschen Hauptrundengegnern im Kampf um das anvisierte WM-Viertelfinale ist am Donnerstag Argentinien.