DFL-Boss Seifert attackiert WM-Gegner

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DFL-Boss Seifert attackiert WM-Gegner
DFL-Boss Seifert attackiert WM-Gegner

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hält Kritik an der Fußball-WM 2022 in Katar für wenig durchdacht.

"Man sollte Verbesserungen für die Menschen vor Ort im Sinn haben und nicht in einer bequemen Doppelmoral enden", sagte der Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL) dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Der CHECK24 Doppelpass mit Kevin Großkreutz, Patrick Helmes und Friedhelm Funkel am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Seifert betonte, dass Menschenrechte ein fundamentales Thema seien, es sei wichtig, dass sich auch die Nationalspieler dahingehend klar positioniert hätten. (Tabelle der Bundesliga)

DFL: Seifert warnt vor Doppelmoral

"Gleichzeitig berichten Menschenrechtsorganisationen über belegbare Fortschritte in diesem Bereich und lehnen einen Boykott daher ab", so Seifert.

"Wenn Deutschland als bedeutende Exportnation nur noch mit Ländern kooperieren würde, die exakt unser Werte- und Rechtssystem haben, wäre das schwierig für den Wirtschaftsstandort und mit Blick auf Arbeitsplätze hierzulande", sagte der 52-Jährige. (Alles zur Bundesliga)

"Und den Betroffenen in den entsprechenden Ländern wäre nicht geholfen."

Die WM startet im kommenden Jahr am 21. November.