DFB und DFL "zufrieden" mit der Premiere des Videoassistenten

SID
DFB und DFL "zufrieden" mit der Premiere des Videoassistenten

Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Hellmut Krug hat die Premiere des "Videoassistenten" in der Fußball-Bundesliga positiv bewertet. "Wir sind mit dem Ablauf des Eröffnungsspiels zufrieden", sagte der DFB-Schiedsrichter-Manager und Projektleiter Videoassistent, der beim Eröffnungsspiel zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen (3:1) am Freitagabend zugleich als Supervisor fungierte. "Unsere intensive Vorbereitung hat sich ausgezahlt, an den Start wollen wir gemeinsam anknüpfen", ergänzte Krug.
Auch die Deutsche Fußball Liga (DFL) war zufrieden. "Wir freuen uns, dass das Zusammenspiel zwischen dem Schiedsrichter auf dem Platz und dem Video-Assistenten bei dieser Premiere in der Bundesliga so gut funktioniert hat", sagte Ansgar Schwenken, DFL-Direktor Fußball-Angelegenheiten sowie Fans und Mitglied der Geschäftsleitung. "Das betrifft auch den schnellen Verlauf bis zur Entscheidungsfindung bei der strittigen Situation, die zum Elfmeter geführt hat. Dieses erste Beispiel für einen Videobeweis in der Bundesliga wird sicherlich zum Verständnis bei den Zuschauern in den Stadien und an den TV-Geräten für diese Neuerung beigetragen haben und dadurch auch für noch höhere Akzeptanz sorgen."
Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) hatte in der 52. Minute auf Elfmeter für die Münchner entschieden, nachdem ihm Videoassistent Jochen Drees ein Foul von Charles Aranguíz an Robert Lewandwoski im Strafraum bestätigt hatte. "Die Kommunikation zwischen Schiedsrichter und Videoassistent verlief einwandfrei. Wir kamen bei der Bewertung der relevanten Szenen zu einer schnellen und präzisen Entscheidung", sagte Krug.