DFB-Team: "Am Pool liegen und sich ein bisschen bräunen"

Deutschland hat Kamerun beim Confed Cup mit 3:1 besiegt und ist als Gruppensieger ins Halbfinale eingezogen. Nach der Partie analysierte Trainer Joachim Löw das Geschehene. Niklas Süle sprach über die Einleitung des 2:0, Timo Werner über die Vorzüge von Sotschi.

Deutschland hat Kamerun beim Confed Cup mit 3:1 besiegt und ist als Gruppensieger ins Halbfinale eingezogen. Nach der Partie analysierte Trainer Joachim Löw das Geschehene. Niklas Süle sprach über die Einleitung des 2:0, Timo Werner über die Vorzüge von Sotschi.

Joachim Löw (Bundestrainer): "Die Anspannung war zu spüren bei den jungen Spielern. Es war ein K.o.-Spiel, es ging darum, ins Halbfinale zu kommen oder sogar auszuscheiden. Das hat man gespürt. Wir haben nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das muss man der Mannschaft aber auch zugestehen. Das Gute war, dass wir uns gefangen haben und das Spiel absolut unter Kontrolle hatten. Eine solche erste Halbzeit muss man als Trainer auch verstehen. Trotz allem: Hochachtung und Riesenrespekt an die Mannschaft. Dass wir das Halbfinale erreicht haben, ist etwas Außergewöhnliches mit der Mannschaft."

Niklas Süle über seine Einleitung des 2:0: "Ich bin Niklas Süle, ich kann aber auch einen Diagonalball spielen."

Timo Werner über die Vorzüge der Schwarzmeerstadt Sotschi: "Am Pool liegen und sich ein bisschen bräunen ist immer schöner als im Hotelzimmer sitzen."

Hugo Broos (Trainer Kamerun): "Das, was hier passiert ist, habe ich ein bisschen erwartet, das ist keine Überraschung für mich. Nach dem Afrika-Cup habe ich gesagt, dass wir zwar eine der besten Mannschaften in Afrika sind, aber noch einen weiten Weg zum modernen Fußball vor uns und auf diesem Niveau noch viel Arbeit haben. Das ist eine Frage der Qualität und der Ausbildung. Da müssen wir Anstrengungen unternehmen, aber wir leben noch ein bisschen in der Vergangenheit."

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