Löw überrascht gegen Chile mit defensiver Formation

Niklas Süle steht gegen Chile in der Startelf

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft geht ihr zweites Gruppenspiel beim FIFA Confederations Cup (zum TICKER) in veränderter Formation an.

Gegen Chile dürfen unter anderem Bayerns Neuzugang Niklas Süle und Matthias Ginter von Beginn an ran. (Alle Highlights der Partie um 23 Uhr im TV auf SPORT1)


Sando Wagner muss hingegen auf der Bank Platz nehmen. Im Vergleich zum 3:2-Auftaktsieg gegen Australien hat Bundestrainer Joachim Löw vier Veränderungen vorgenommen.

Löw stellt System um

Neben Süle und Ginter rückt auch Emre Can in die Startelf. Antonio Rüdiger und Julian Brandt müssen weichen.

Wie zuvor bereits bekannt ersetzt darüber hinaus Marc-Andre ter Stegen den glücklosen Bernd Leno im Tor.

Mit dem Personal kommt es auch zu einer Systemveränderung. Anstatt einer Viererkette agiert Löw in der Defensive mit drei Mann: Süle, Shkodran Mustafi und Ginter. Lars Stindl rückt ins Sturmzentrum. Damit ist die Ausrichtung insgesamt deutlich defensiver als gegen die Socceroos.

"Wir wollen erst einmal gut stehen und setzen auf ballsichere Spieler", begründete Manager Oliver Bierhoff die Aufstellung in der ARD.

Sanchez startet bei Chile


Beim Gegner aus Südamerika steht Alexis Sanchez erstmals beim Confed Cup in der Startelf. Der angeblich vom FC Bayern umworbene Stürmerstar war gegen Kamerun eingewechselt worden.

Auch Arturo Vidal und Charles Aranguiz spielen von Beginn an.