DFB-Team: Bundestrainer Joachim Löw: "Ich fühle mich als Visionär"

Joachim Löw hat vor dem Start der WM 2018 in Russland seinen Antrieb als Bundestrainer erklärt. Ihm gehe es nicht nur um erfolgreichen, sondern auch schönen Fußball.

Joachim Löw hat vor dem Start der WM 2018 in Russland seinen Antrieb als Bundestrainer erklärt. Ihm gehe es nicht nur um erfolgreichen, sondern auch schönen Fußball.

"Natürlich sind Titel wichtig, gar keine Frage. Aber ich wollte die Mannschaft auch dahin bekommen, dass sie einen guten Fußball spielt, der den Spielern und den Fans Freude bereitet, der auch meiner Mentalität entspricht. Ich fühle mich da auch als Visionär", sagte Löw dem kicker.

Für ihn zähle nicht nur die Titelverteidigung bei der WM: "Ich möchte mich jetzt schon auf das vorbereiten, was morgen auf mich zukommt, und frage mich, wo der Trend in ein paar Jahren hingeht. Wir können nur dann wettbewerbsfähig bleiben, wenn wir vorausdenken und über den Tellerrand blicken."

Löw hält weiter zu Özil und Gündogan

Zu der Aufregung um das Foto von Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Staatschef Tayyip Erdogan sagte Löw: "Wir jedenfalls werden beide Spieler unterstützen und stehen voll hinter ihnen." Beim Freundschaftsspiel gegen Saudi-Arabien gab es zuletzt Pfiffe von den Rängen.

"Mesut ist vielleicht eher in der Lage, die Dinge auszublenden und sich komplett auf den Fußball zu konzentrieren. Ilkay macht sich darüber viele Gedanken, ihn beschäftigt das, er hat mir das in mehreren Gesprächen mitgeteilt", erklärte Löw.

Löws Pflichtspiel-Bilanz als deutscher Nationaltrainer

Wettbewerb Spiele Siege Unentschieden Niederlagen
EM-Qualifkation 32 25 4 3
Europameisterschaft 17 12 1 4
WM-Qualifikation 30 27 3 -
Weltmeisterschaft 14 11 1 2
Confederations Cup 5 4 1 -

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